Rosa Rose rabiat rausgerissen
Ostprinzessin, 17. März 2008
Der Nachbarschaftsgarten Rosa Rose in Friedrichshain wurde geräumt und verwüstet.
Verhaftungen, Schläge und Pfefferspray waren der Polizei recht und billig, um das Profitinteresse des Eigentümers gegenüber dem Gemeinwohl zu verteidigen. 30 uniformierte Staatsgewaltige trafen auf 30 Gärtner_innen. Den Zusammenstoß und das Drumherum dokumentiert hat die Aktionskünstlerin Ute Donner vom Palast der Liebe:
Bereits am 27.02. hatten die duften Gärtner_innen im Bezirksparlament protestiert. Dort sahen sich die geneigten Bezirksverordneten von den GRÜNEN, der Die Linke und der SPD allerdings – abgesehen von blumigen Sonntagsreden-Resolutionen – nicht in der Lage, etwas zum Erhalt der Rosa Rose beizutragen.

Am 17. März 2008 um 17:59 Uhr
Berlin braucht Chancen für Geringverdiener und normale Familien. Berlin leidet an einem Mangel an Entwicklung, nicht an einem Mangel an Gärten und Grünflächen.
Am 18. März 2008 um 00:52 Uhr
Hoffentlich trampelt nicht irgendwann jemand im Garten von diesem Arsch-Investor rum.
@Lothar Eckstein:
Mit Design-Häusern den Kiez verbauen nutzt weder den Geringverdienern noch den normalen Familien. Und den unnormalen schon gar nciht. Erst nachdenken, dann entwickeln, Sie Schlauberger!
Am 25. März 2008 um 13:11 Uhr
die stadt ihren bewohnerInnen
hier die das manifest der rosarosen
http://www.rosarose-garten.net/raeumung