Monatsarchiv für September 2009

Planungsterroristin Junge-Reyer stellt sich

Montag, den 21. September 2009

Senatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) ist überraschend zurückgetreten. Sie zieht damit die Konsequenz aus der Politik des Berliner Senats. Ihr Parteiaustritt sorgt für zusätzliche Unruhe. In den letzten Jahren hatten sich vereinzelte Brennpunkte zu einem Flächenbrand ausgeweitet. Überall in der Stadt waren neue Brandherde entstanden. Ein Blick auf die Karte lässt das tatsächliche Ausmaß allenfalls für […]

Thälmann-Park: Kritische Kultur auf der Kippe

Samstag, den 19. September 2009

Aktionstag heute! Was passiert? 14.00-24.00 Uhr, Galerie parterre: Ausstellung „Die grüne Tür“: Klaus Werner in Berlin 16.30 Uhr, vor Galerie und WABE: Rakatak (Percussionband) 17 Uhr, Jugendtheateretage – Podiumsdiskussion: „Wieviel kommunale Kultur wollen / können / müssen wir uns leisten?“ Berliner Politiker diskutieren mit Künstlern und dem Publikum über die Kultursituation in unserer Stadt. Moderation: […]

Sonderausschuss schon wieder gescheitert

Freitag, den 11. September 2009

Ein anonymer Text aus dem Umfeld von „Mediaspree versenken!“ bestätigt die Kritiker der Ausschussarbeit im Ausschuss Spreeraum – denunziert sie jedoch als „hirnlose Deppen“. Was die Verfasser des Textes eine „Große Krise im Sonderausschuss“ nennen, ist die Entscheidung des grünen Bezirksbürgermeisters Franz Schulz, das Bezirksamt einen Bebauungsplan für das Ex-Dämmisol-Gelände beschließen zu lassen. Dabei handle […]

Ostkreuz (Dekonstruktion)

Montag, den 7. September 2009

Auf dem Ostkreuz-Bahnsteig zwischen den Gleisen Richtung Zoo und nach Osten gab’s den besten Kaffee TOGO. Ich bekam den starken schwarzen Saft auf Wunsch klein im großen Becher. Das war reisefreundlich und stark. Jetzt wird umgebaut, abgebaut, der Denkmalschutz (siehe: „Lehrter Bahnhof“, für dessen „Neugestaltung“ die Erhaltung des so genannten „Bahnhofs Mobiliars“, sprich alte Bänke, […]

Der Mauerpark als Spielwiese

Samstag, den 5. September 2009

Warum „Unansehnliches“ unerträglich und zwingend zu beseitigen ist Ein Ort, der nicht mehr mit vertrauten, erprobten und durchaus gewöhnlichen gesellschaftlichen Strukturen und Prozessen belegt ist, hat keine Existenzberechtigung in einer überaus verwertungsgesteuerten Gesellschaft. Er ist das Negativ einer auf Nutzbarmachung und Zweckbestimmtheit ausgerichteten Denk- und Handlungsweise. Solch ein Umstand – mitten im urbanen Raum – […]