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	<title>ABRISSBERLIN &#187; Demontage &amp; Verfall</title>
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		<title>Goodbye, future! Klub der Republik weicht</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 16:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ostprinzessin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demontage & Verfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein charmantes, wundersames Gebäude an der Pappelallee im Prenzlauer Berg, in welchem bis in diese Tage hinein der sich auch als „Bar im Fortschritt“ titulierende Klub der Republik residiert, wird abgerissen. An seiner statt entstehen Eigentumswohnungen à la absoluter Langeweile. Das unter totalen Verwertungskriterien nicht optimal genutzte Areal wird damit nicht nur um eine der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein charmantes, wundersames Gebäude an der Pappelallee im Prenzlauer Berg, in welchem bis in diese Tage hinein der sich auch als „Bar im Fortschritt“ titulierende <em>Klub der Republik</em> residiert, wird abgerissen. An seiner statt entstehen Eigentumswohnungen à la absoluter Langeweile.</p>
<p>Das unter totalen Verwertungskriterien nicht optimal genutzte Areal wird damit nicht nur um eine der letzten mehr oder minder subkulturellen Institutionen im Prenzlauer Berg bereinigt, sondern vor allem auch um herausragende geschichtliche Zeugnisse, spannende Architektur und ein Stück Moderne, die man in weiten Teilen des Bezirks künftig leider überhaupt gar nicht mehr antreffen können wird.</p>
<p>Dass die zuständigen Stellen in Bezirk und Senat qua ihrer allmächtigen Inkompetenz die Bedeutung solcher Kleinode nicht zu erkennen vermögen, wissen wir seit etlichen Jahren. Allerdings kommen wir mittlerweile kaum umhin, neben der außerdem längst diagnostizierten Herzlosigkeit, der Korruption, Vetternwirtschaft und fataler Interessenspflege auch auf eine tragische Gehirnarmut schließen zu müssen. Denn die von Amts wegen bestellten Missetäter schneiden ins eigene Fleisch und dies wird Berlin zwangsläufig zu spüren bekommen. Die mittel- und langfristigen Folgen der kurzfristigen Verwertungslogik erschüttern das Fundament der Stadt und bedeuten nicht weniger als einen Abgesang auf den Mythos Berlin. Der Verlust von kulturellen, historischen und architektonischen Alleinstellungsmerkmalen schadet der zukünftigen Entwicklung des Stadtkörpers ebenso wie sie ihm die Seele aus dem Leib reißt.</p>
<p>Die selbstverantwortete Verantwortungslosigkeit, mit der wir konfrontiert werden, ist freilich durch nichts zu entschuldigen. Dass sich die Verantwortlichen in der Politik einer wachsenden Verachtung nicht allein ihrer Personen, sondern auch der sie verantwortenden Institutionen ausgesetzt sehen, ist ein hausgemachtes Problem.</p>
<p>Der kalte Abriss des <em>Klub der Republik</em> ist ein Armutszeugnis der Berliner Politik und ein Mahnmal der sogenannten Aufwertung. Mit dem sympathisch unaufdringlichen, in seiner Klar- und Schönheit überzeugenden Bauwerk, in welchem zu DDR-Zeiten der heute über eine erstaunlich ungesicherte Außentreppe zu erreichende Ballsaal der Produktionsgenossenschaft des Handwerks eingerichtet war, wird ein weiterer wichtiger Ort aus der Zukunft der Stadt getilgt. Goodbye, future!</p>
<p><em>Ostprinzessin</em></p>
<p><a href="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/klub-der-republik.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-2538" title="klub-der-republik" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/klub-der-republik-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><a href="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/klub-der-republik-transpi.jpg"> <img class="alignnone size-medium wp-image-2539" title="klub-der-republik-transpi" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/klub-der-republik-transpi-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><br />
Fotos: Die andere Person<em><br />
</em></p>
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		<title>Hansaviertel: Moderne vor dem Todesstoß?</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 13:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ostprinzessin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demontage & Verfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Konsistorialgebäude, ein Y-förmiges, silbergraues Hochhaus mit Soft-Edge-Fenstern, soll im Herbst abgerissen werden. Zuletzt hatte es Pläne gegeben, das ehemalige Verwaltungsgebäude der Evangelischen Kirche, das zwischen 1968 und 1971 im heute weltweit gerühmten Hansaviertel errichtet wurde, mit Eigentumswohnungen auszubauen und ihm dabei eine Putzfassade zu verpassen. Zumindest dies wird dem Schmuckstück mit der einzigartigen Aluminium-Fassade [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Konsistorialgebäude, ein Y-förmiges, silbergraues Hochhaus mit Soft-Edge-Fenstern, soll im Herbst abgerissen werden. Zuletzt hatte es Pläne gegeben, das ehemalige Verwaltungsgebäude der Evangelischen Kirche, das zwischen 1968 und 1971 im heute weltweit gerühmten Hansaviertel errichtet wurde, mit Eigentumswohnungen auszubauen und ihm dabei eine Putzfassade zu verpassen. Zumindest dies wird dem Schmuckstück mit der einzigartigen Aluminium-Fassade nun wohl erspart bleiben.</p>
<p>Das <em>Evangelische Konsistorium</em> an der Bachstraße in Berlin-Tiergarten gilt als herausragendes Beispiel einer ganzen Architekturepoche, deren Zeugnisse akut gefährdet sind, da ihre Denkmalwürdigkeit von vielen Verantwortlichen noch immer nicht erkannt wird. So erscheint es kaum verwunderlich, dass auch Mittes Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) sich diesbezüglich wieder einmal von seiner schlechtesten Seite zeigt und das Denkmal der späten Moderne zum Abriss empfiehlt. Damit aber bewegt er sich ganz und gar auf der Linie des Berliner Senats, der kaum eine Gelegenheit auslässt, der in den 50ern, 60ern und 70ern des vergangenen Jahrhunderts erschaffenen und in Betrieb genommenen Moderne den Gar auszumachen. Restauratorische Blockrand-Mentalität könnte somit einmal mehr über die Werte denk-(!) und denkmalwürdiger Moderne triumphieren. Freuen dürfte dies in erster Linie die Investoren, die damit die maximale Ausnutzung des Grundstücks erreichen.</p>
<p>Zu ihrer jeweiligen Entstehungszeit erzeugen Neubauten durchaus erheblichen Verdruss und Widerstand bei den Menschen, zumal dann, wenn mit ihrem Aufbau auch ein Abbau alter, lieb gewonnnener Bauten verbunden ist. Diesem Empfinden und der damit einhergehenden Opposition schließe ich mich grundsätzlich an. Hinzu kommt für mich folgender Gedanke: Seit vielen Jahren bereits leben wir in einer Zeit bzw. an einem Ort, an dem Neubauten nicht mehr benötigt werden und daher auch nicht mehr mit der vermeintlichen Vernunft des reellen Wachstums begründbar sind. Stagnation bzw. der Rückgang der Bevölkerung bei gleichzeitigem Leerstand zahlloser Gebäude aller Epochen seit der Gründerzeit sollte uns alle zu einem Innehalten mahnen. Der (andernorts) durchaus bereits wertgeschätzten Moderne der 50er, 60er und 70er sowie der ihr folgenden Zeit der frühen 80er mögen wir unser Herz schenken (!) &#8211; und unsere Macht spielen lassen -, solang sie noch nicht vollständig dem Effizienzdenken heutiger Zeit anheimgefallen ist, denn sonst wird sie uns und Künftigen allenfalls in der (verblassenden) Erinnerung erhalten bleiben.</p>
<p><a title="Ostprinzessin" href="http://www.ostprinzessin.de"><em>Ostprinzessin</em></a></p>
<p><a href="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/drehfenster-konsistorium.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2473" title="drehfenster-konsistorium" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/drehfenster-konsistorium-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/konsistorium-hansaviertel.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2428" title="konsistorium-hansaviertel" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/konsistorium-hansaviertel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/hansaviertel-konsistorium.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2429" title="hansaviertel-konsistorium" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2011/08/hansaviertel-konsistorium-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>„Architekten für Architekten“ hat eine Petition gegen den Abriss des Konsistorialgebäudes initiiert: <a href="http://www.architektenfuerarchitekten.de/wordpress/was/petition-fur-den-erhalt-des-ehemaligen-konsistoriums-im-hansaviertel">Hier unterzeichnen</a>! „Die Nachkriegsmoderne benötigt dringend Fürsprecher, sonst ist sie in ein paar Jahren verschwunden.“</p>
<p><strong><em>Offener Brief an:</em></strong></p>
<p><em>Hilfswerk-Siedlung GmbH<br />
Evangelisches Wohnungsunternehmen in Berlin<br />
Herrn Jörn von der Lieth, Geschäftsführer<br />
Tollensestraße 34<br />
14167 Berlin</em></p>
<p><em>Berlin, 29. Juli 2011</em></p>
<p><em>Abrissmoratorium für das ehemalige Konsistorium der Berliner<br />
Architekten Georg Heinrichs und Hans-Christian Müller</em></p>
<p><em>Sehr geehrter Herr von der Lieth,</em></p>
<p><em>Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ist Mehrheitsgesellschafter der Hilfswerk-Siedlung GmbH (HWS), der die Liegenschaft des ehemaligen Konsistoriums, zentral gelegen an der Bach- Ecke Altonaer Strasse am nördlichen Rand des Hansaviertels gehört.</em></p>
<p><em>Damit ist die Landeskirche zumindest &#8220;moralisch&#8221; und ihr Tochterunternehmen HWS in vollem Umfang verantwortlich für den geplanten Abriss des ehemaligen Konsistoriums, 1968-71 entworfen und erbaut durch die Berliner Architekten Georg Heinrichs und Hans-Christian Müller.</em></p>
<p><em>Das Gebäude mit seiner charakteristischen Aluminiumfassade und dem originellen Y-förmigen Grundriss stellt ein baukulturelles Zeugnis seiner Zeit dar. Es ist von hohem städtebaulichen und architektonischen Wert und damit von überregionaler Bedeutung für die Stadt Berlin.</em></p>
<p><em>Der Projektvorschlag der HWS sieht für dieses Grundstück eine 5 bis 6-geschossige Blockrandschließung mit einer teilweisen Öffnung zum Schleswiger Ufer / zur Spree, sowie eine Nutzungsmischung von Gewerbe und einem hohen Anteil an „Single-Wohnungen“ vor. Dies entspricht billigen Investoreninteressen auf dem Berliner Immobilienmarkt.</em></p>
<p><em>Die Pläne der HWS, das ehemalige Konsistorium sinnlos abzureißen und durch eine massiv wirkende Blockrandbebauung zu ersetzen, stößt auf heftige Proteste von Fachleuten (z.B. Rat für Stadtentwicklung Berlin, Phase 1 Architekturbüro etc.), der Anlieger (z.B. Akademie der Künste, Apotheke im Hansaviertel etc.), der BVV Mitte und des Bürgervereins Hansaviertel e.V.. Letzterer engagiert sich seit seiner Gründung 2004 in einer Initiative zur Förderung der Berliner Bauten der Nachkriegsmoderne.</em></p>
<p><em>Wir sind der Auffassung, dass das ehemalige Konsistorium in ökonomisch vertretbarer Weise saniert und einer neuen Nutzung – z.B. Studentenwohnungen – zugeführt werden könnte. Zumal man zur Einhaltung der heute geltenden Energieeinsparverordnung sowieso die mängelbehaftete Aluminiumfassade abnehmen müsste und den originalen “Look” mit gedämmten Sandwich-Aluminium-Paneelen vor den völlig intakten Betonkern hängen könnte. Ein zusätzliches Treppenhaus und noch ein paar Kleinigkeiten und das schöne Baukulturdenkmal wäre wieder voll funktionsfähig!</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong><em>Wir plädieren deshalb für ein Abrissmoratorium, um Zeit für kreative Lösungsmöglichkeiten zu finden.</em></strong></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Mit freundlichen Grüßen<br />
Architekten für Architekten (AfA)</em></p>
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		<title>Faszinosum der Traumzeit entsorgt</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 14:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ostprinzessin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demontage & Verfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin: Das traumlose Zeitalter des kulturellen Verfalls fordert ein weiteres Opfer. Während in der Hauptstadt nahezu sämtliche faszinierenden Kulturprojekte der letzten Jahrzehnte ihrer politisch gewollten Auslöschung harren, ereilt uns eine weitere traurige Nachricht. An der Hasenheide in Kreuzberg wird derzeit der Club Cheetah aus den 60er Jahren entsorgt. Ende der 60er wurde er im Raumschiff-Enterprise-Stil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin: Das traumlose Zeitalter des kulturellen Verfalls fordert ein weiteres Opfer. Während in der Hauptstadt nahezu sämtliche faszinierenden Kulturprojekte der letzten Jahrzehnte ihrer politisch gewollten Auslöschung harren, ereilt uns eine weitere traurige Nachricht. An der Hasenheide in Kreuzberg wird derzeit der Club <em>Cheetah</em> aus den 60er Jahren entsorgt. Ende der 60er wurde er im Raumschiff-Enterprise-Stil in die Räume eines ehemaligen Großkinos hineingebaut und verfügt über 22 sogenannte Inseln, die sich über mehrere Ebenen und eine Galerie erstrecken. Die Eilande sind über Brücken und Treppen miteinander verbunden. Disco und Gastraum verbindet ein Tunnel.  Zwei Röhren führen vom Eingang hinein in die größte Disco ihrer Zeit. Acht Tanzflächen warteten auf tanzwütiges Publikum, das in den besten Zeiten des Clubs in bis zu hundert Meter langen Warteschlangen auf Einlass hoffte, um dann Highlights wie die fahrbare DJ-Kugel zu bestaunen.</p>
<p>Der ehemalige Besitzer hatte sich im Betrieb und mit dem Einbau einer Saunaanlage im Keller des Hauses verhoben. Neue Besitzerin wurde <a title="www.taekker.de" href="http://www.taekker.de">ein Kreuzberger Unternehmen</a> <em>(Taekker: Immobilien im zentralen Berlin)</em> mit Sitz in Dänemark, welches das Gebäude in einer Zwangsversteigerung erwarb.</p>
<p>Vor einiger Zeit noch wurde der <a title="Club Cheetah" href="http://www.immobilienscout24.de/54567487?donotLog=t&amp;is24EC=IS24&amp;objectTabListControl=tab.expose&amp;style=is24">Club zur Miete</a> angeboten. Im Jerry-Cotton-Film <em>Todesschüsse am Broadway</em> <a title="Club Cheetah" href="http://www.blofelds-wallace.de/jerrycotton/drehort_fall_8.htm">zeigt sich das <em>Cheetah</em></a> noch von  seiner lebendigsten Seite. Da jedoch weder potente Kulturinteressierte noch Senat oder Bezirk das ob seiner Technik, Architektur und kulturellen Bedeutung einmalige, schützenswerte Kleinod der 60er erhalten wollen, ereilt den Hydraulik- und Design-Traum nun das &#8211; durchaus abwendbare &#8211; Schicksal des Großen Saals im Palast der Republik, welcher über weltweit einzigartige Technik und Installationen verfügte und dennoch dem langweiligen Einerlei gleich gemacht wurde. Das Luftschloss lässt grüßen.</p>
<p>Danke, rot-roter Berliner Senat; danke, grün-rotes Bezirksamt; danke, o Du totale Verwertungslogik!</p>
<p><em>Ostprinzessin</em></p>

<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/08/01/faszinosum-der-traumzeit-entsorgt/2010-07-27-14-48-11/' title='2010-07-27 14.48.11'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/2010-07-27-14.48.11-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010-07-27 14.48.11" title="2010-07-27 14.48.11" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/08/01/faszinosum-der-traumzeit-entsorgt/2010-07-27-14-48-29/' title='2010-07-27 14.48.29'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/2010-07-27-14.48.29-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="2010-07-27 14.48.29" title="2010-07-27 14.48.29" /></a>

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		<title>Relikte der Zukunft</title>
		<link>http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/03/20/relikte-der-zukunft/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 20:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die andere Person</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demontage & Verfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Die baulichen Reste der Nachkriegsmoderne sind Träger gesellschaftlicher Prozesse und Positionen, die vom Wachstum und vom Glauben an eine bessere Zukunft zeugen. Diese Eigenschaften sind und bleiben Grundlage ihrer Konzeption. Die substanziellen Angriffe, die von der Verunstaltung bis hin zum Verschwinden der Bauten reichen, mindern ihr Ansehen und fördern ihre Ablehnung. Die Anwesenheit der Moderne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die baulichen Reste der Nachkriegsmoderne sind Träger gesellschaftlicher Prozesse und Positionen, die vom Wachstum und vom Glauben an eine bessere Zukunft zeugen. Diese Eigenschaften sind und bleiben Grundlage ihrer Konzeption. Die substanziellen Angriffe, die von der Verunstaltung bis hin zum Verschwinden der Bauten reichen, mindern ihr Ansehen und fördern ihre Ablehnung. Die Anwesenheit der Moderne wird in Zeiten fortschreitender gesellschaftlicher Starrheit und traditionsorientierter Substanzlosigkeit zur untragbaren Last.</p>
<p>Der Umstand, dass das Besondere gequält, misshandelt, deformiert und schließlich gesellschaftlich legitimiert zur Hinrichtung geführt wird, ist die Vorbedingung meiner Arbeit. Defizitäre Gesellschaftsräume und in Funktionslosigkeit schwebende Restsubstanzen eignen sich bestens, im Rahmen einer Neudeutung aufgegriffen zu werden. Denn ihre Bedeutungszusammenhänge und Wertigkeiten sind aufgeweicht und fragmentiert. Dieser Vorgang ermöglicht es mir, die Bauten der Moderne in zukünftige gesellschaftliche Zustände zu transformieren. Es entstehen photographische Zeitfenster.</p>
<p>Die Inszenierung von Oberflächen qua konzentrierter Blickpunkte führt zur Enthüllung des essentiellen Wesens dieser Bauten – die Ideen unendlicher Weite an Raum und Zeit treten in Erscheinung. Die photographischen Zeitfenster erzeugen eine Vorstellung von Gesellschaft, die längst in ihr Gegenteil verkehrt wurde. Jene Umkehrung bildet das Fundament für die Transformation der Bauten der Moderne zu generalisierten Bewusstseinslagen kommender Gesellschaftsräume. Die offensichtliche Wucherung von Prozessen und Momenten der Entleerung, der Entbundenheit und der Nutzlosigkeit machen sie erneut zu Boten gegenwärtiger und künftiger Konzepte der Raumproduktion. Das Fehlen von Zukunft, die Schließung von Gesellschaftsräumen, das Anwachsen isoliert vegetierender Geiseln, die Zunahme der Verrohung von Gedanken, Möglichkeiten und Handlungsweisen ist am aktuellen Umgang mit den Gebäuden der Moderne zu erkennen. Allen voran verschwinden ins Besondere die Bauten und Räume, die ein schier unerschöpfliches Potential an Zukunftsüberlegungen beinhalten, aus dem Kulturfeld dieser Gesellschaft.</p>
<p>Sie sind Relikte der Zukunft, denn sie symbolisieren Zukunft im doppelten Sinne: Zum Einen die visionären Ideen ihrer Konzeption, zum Anderen die Prozesse der Abwesenheit und der Funktionslosigkeit in jüngst erzeugten Gesellschaftsbereichen. Diese konträren Ordnungskonzepte in einem Bild sichtbar zu machen, ermöglicht einen bedeutsamen Vorgriff auf eine Gesellschaftslage, die durch Funktionslücken, Substanzlosigkeit, Desorientierung und Mangel an Raum, Zeit und Optionen den Menschen isoliert, niederknüpplt und erstickt.</p>
<p><a title="Transformationsfelder Blog" href="http://blog.transformationsfelder.de"><em>Daniel Sebastian Schaub</em></a></p>

<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/03/20/relikte-der-zukunft/ehemalige-zentrale-der-staatssicherheit-berlin/' title='ehemalige-zentrale-der-staatssicherheit-berlin'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/ehemalige-zentrale-der-staatssicherheit-berlin-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Zentrale der Staatssicherheit" title="ehemalige-zentrale-der-staatssicherheit-berlin" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/03/20/relikte-der-zukunft/columbus-center-bremerhaven/' title='columbus-center-bremerhaven'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/columbus-center-bremerhaven-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Columbus-Center Bremerhaven" title="columbus-center-bremerhaven" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/03/20/relikte-der-zukunft/axel-springer-verlagshaus-berlin/' title='axel-springer-verlagshaus-berlin'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/axel-springer-verlagshaus-berlin-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Axel-Springer-Verlagshaus" title="axel-springer-verlagshaus-berlin" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/03/20/relikte-der-zukunft/hotel-bremen/' title='hotel-bremen'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/hotel-bremen-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Hotel in Bremen" title="hotel-bremen" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/03/20/relikte-der-zukunft/icc-hauptgebaeude-berlin/' title='icc-hauptgebaeude-berlin'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/icc-hauptgebaeude-berlin-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ICC Berlin" title="icc-hauptgebaeude-berlin" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/03/20/relikte-der-zukunft/zentrale-tierlaboratorien-freie-universitaet-berlin/' title='zentrale-tierlaboratorien-freie-universitaet-berlin'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/zentrale-tierlaboratorien-freie-universitaet-berlin-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Zentrale Tierlaboratorien" title="zentrale-tierlaboratorien-freie-universitaet-berlin" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/03/20/relikte-der-zukunft/u-bahnhof-halemweg/' title='u-bahnhof-halemweg'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/u-bahnhof-halemweg-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="U-Bahnhof Halemweg" title="u-bahnhof-halemweg" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/03/20/relikte-der-zukunft/u-bahnhof-halemweg-berlin/' title='u-bahnhof-halemweg-berlin'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/u-bahnhof-halemweg-berlin-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="U-Bahnhof Halemweg" title="u-bahnhof-halemweg-berlin" /></a>

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		<title>Das Außerordentliche an sich</title>
		<link>http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/01/22/das-ausserordentliche-an-sich/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 14:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abriss Ghost</dc:creator>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.abriss-berlin.de/blog/?p=1377</guid>
		<description><![CDATA[„Der Normalfall ist, dass das Besondere &#8211; das Außerordentliche an sich – gequält, misshandelt, deformiert und schließlich gesellschaftlich legitimiert zur Hinrichtung geführt wird.“ Daniel Sebastian Schaub Die gefährdete Moderne: Bauten urbaner Neuordnung. Ausstellungseröffnung: Montag, 25. Januar 2010, 19 Uhr. (vom 25.01. bis 28.02.) Galerie-Café EntwederOder Oderbergerstraße 15 Prenzlauer Berg www.transformationsfelder.de www.blog.transformationsfelder.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Der Normalfall ist, dass das Besondere &#8211; das Außerordentliche an sich – gequält, misshandelt, deformiert und schließlich gesellschaftlich legitimiert zur Hinrichtung geführt wird.“<br />
<em>Daniel Sebastian Schaub</em></p>
<p>Die gefährdete Moderne: Bauten urbaner Neuordnung.<br />
Ausstellungseröffnung: Montag, 25. Januar 2010, 19 Uhr.<br />
(vom 25.01. bis 28.02.)</p>
<p>Galerie-Café EntwederOder<br />
Oderbergerstraße 15<br />
Prenzlauer Berg</p>
<p><a title="Transformationsfelder" href="http://www.transformationsfelder.de">www.transformationsfelder.de</a><br />
<a title="Beschädigung ist meine Ware" href="http://blog.transformationsfelder.de">www.blog.transformationsfelder.de</a></p>

<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/01/22/das-ausserordentliche-an-sich/esso-zentrale-in-der-city-nord-hamburg-2009/' title='Esso-Zentrale in der City-Nord, Hamburg 2009'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/Esso-Zentrale-in-der-City-Nord-Hamburg-2009-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Esso-Zentrale, City Nord (HH)" title="Esso-Zentrale in der City-Nord, Hamburg 2009" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/01/22/das-ausserordentliche-an-sich/oberpostdirektion-in-der-city-nord-hamburg-2009/' title='Oberpostdirektion in der City-Nord, Hamburg 2009'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/Oberpostdirektion-in-der-City-Nord-Hamburg-2009-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Oberpostdirektion, City Nord" title="Oberpostdirektion in der City-Nord, Hamburg 2009" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/01/22/das-ausserordentliche-an-sich/flughafen-tegel-berlin-2008/' title='Flughafen Tegel, Berlin 2008'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/Flughafen-Tegel-Berlin-2008-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Flughafen Tegel" title="Flughafen Tegel, Berlin 2008" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/01/22/das-ausserordentliche-an-sich/flughafen-tegel-berlin-2008-i/' title='Flughafen Tegel, Berlin 2008 I'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/Flughafen-Tegel-Berlin-2008-I-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Flughafen Tegel" title="Flughafen Tegel, Berlin 2008 I" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/01/22/das-ausserordentliche-an-sich/u-bahnhof-juridicum-bonn-2009/' title='U-Bahnhof Juridicum, Bonn 2009'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/U-Bahnhof-Juridicum-Bonn-2009-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="U-Bahnhof Juridicum, Bonn" title="U-Bahnhof Juridicum, Bonn 2009" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2010/01/22/das-ausserordentliche-an-sich/u-bahnhof-siemensdamm-berlin-2008/' title='U-Bahnhof Siemensdamm, Berlin 2008'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2010/01/U-Bahnhof-Siemensdamm-Berlin-2008-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="U-Bahnhof Siemensdamm" title="U-Bahnhof Siemensdamm, Berlin 2008" /></a>

]]></content:encoded>
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		<title>ABRISSBERLIN Finissage: Recht auf Stadt !</title>
		<link>http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/11/17/abrissberlin-finissage-recht-auf-stadt/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 13:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ABRISSBERLIN</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demontage & Verfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Verdichtung zur Vernichtung - Freitag, 27.11.2009 ab 19 Uhr, NewYorck im Bethanien Finissage mit Diskussion, Livemusik und Lesung Der Abriss von Gebäuden der Moderne geht einher mit dem Verfall gesellschaftlicher Substanz. Haben wir – geplagt von Phantomschmerzen – die Kraft, diesen Verfall zu stoppen? Wir diskutieren Henri Lefebvres „Recht auf Stadt“ zur „gesellschaftlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von der Verdichtung zur Vernichtung -</strong> Freitag, 27.11.2009 ab 19 Uhr, <a title="NewYorck im Bethanien - Raum emanzipatorischer Projekte" href="http://www.newyorck.net">NewYorck im Bethanien</a></p>
<p>Finissage mit Diskussion, Livemusik und Lesung</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1294" title="finissage-abrissberlin" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/finissage-abrissberlin.jpg" alt="finissage-abrissberlin" width="486" height="345" /></p>
<p>Der Abriss von Gebäuden der Moderne geht einher mit dem Verfall gesellschaftlicher Substanz. Haben wir – geplagt von Phantomschmerzen – die Kraft, diesen Verfall zu stoppen? Wir diskutieren <a title="Henri Lefebvre" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_Lefebvre">Henri Lefebvre</a>s „Recht auf Stadt“ zur „gesellschaftlichen Produktion von Raum“ und fragen: „Henri, kann man ohne ein revolutionäres Subjekt die Stadt erklären?“</p>
<p>Anschließend werden <a title="Transformationsfelder von Daniel S. Schaub" href="http://www.transformationsfelder.de">Daniel S. Schaubs Fotografien</a> der gefährdeten Moderne abgerissen, <a title="The Ostprinzessin" href="http://www.ostprinzessin.de">die Ostprinzessin</a> liest die Leviten, das <a title="Westmonster" href="http://www.westmonster.de">Westmonster</a> rockt den Raum und der Kapitalismus geht vorbei – Eintritt frei. Moderation: <a title="urban optimist" href="http://www.urbanoptimist.de">Karin Baumert</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1293" title="abrissberlin-finissage" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/abrissberlin-finissage.gif" alt="abrissberlin-finissage" width="486" height="345" /></p>
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		</item>
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		<title>Die gefährdete Moderne</title>
		<link>http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/10/31/die-gefaehrdete-moderne/</link>
		<comments>http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/10/31/die-gefaehrdete-moderne/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 13:40:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die andere Person</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demontage & Verfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Die gefährdete  Moderne &#8211; Gebäude urbaner Neuordnung Zahlreiche Gebäude der Nachkriegsmoderne haben in den letzten Jahrzehnten massive Prozesse der Entwertung und der Zerrüttung durchlaufen &#8211; Verunstaltung und Abriss von denkmalgeschützten Bauten sind längst zur Normalität geworden. Der Mangel an Anerkennung dieser architektonischen Besonderheiten, sowie der defizitäre Umgang mit ihnen, symbolisiert die praktische Verwertungslogik einer durchweg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die gefährdete  Moderne &#8211; Gebäude urbaner Neuordnung</strong></p>
<p>Zahlreiche Gebäude der Nachkriegsmoderne haben in den letzten Jahrzehnten massive Prozesse der Entwertung und der Zerrüttung durchlaufen &#8211; Verunstaltung und Abriss von denkmalgeschützten Bauten sind längst zur Normalität geworden. Der Mangel an Anerkennung dieser architektonischen Besonderheiten, sowie der defizitäre Umgang mit ihnen, symbolisiert die praktische Verwertungslogik einer durchweg vermarktungsgesteuerten Gesellschaft. Gebäude und Gebiete, die von Prozessen des Ausgegrenztseins beherrscht werden, stehen exemplarisch für eine generelle Entwertungslogik, die Menschen in der schon längst erodierten Arbeitsgesellschaft handlungsunfähig macht, sozial isoliert und nachhaltig stigmatisiert. Allerdings liegen die Ursachen der Ausgrenzung so gut wie nie am Ort ihrer Erscheinung.</p>
<p>Aktuell entziehen die traditionsorientierten und historisierenden Gesellschaftsdiskurse den Gebäuden urbaner Neuordnung einen Großteil ihrer Ausdruckskraft und ästhetischen Einmaligkeit. Den ursprünglichen Intentionen und Konzeptionen dieser Baukörper, wie auch deren erhebliche Bedeutung für die stadt- und raumplanerische Gestaltung, wird damit im öffentlichen Bewusstsein fast vollständig der Boden entzogen. Licht, Luft und Sonne – die Merkmale der Moderne in der Stadtentwicklung – weichen vielerorts identitäts- und heimatlosen Investorenprojekten in dichter Blockrandbebauung. Die Planungsmodelle für eine Stadt der Zukunft orientieren sich wieder vornehmlich an der Jahrhunderte lang praktizierten Stadtplanung und Bautradition, die sich ins Besondere in der Steinernen Stadt des späten 19. Jahrhunderts widerspiegelt.</p>
<p>Die bauliche Verdichtung städtischen Raums, sowohl zur Rekonstruktion der traditionellen Stadtstruktur als auch zur Wiederherstellung historischer Fassaden und ganzer Gebäudekomplexe, blendet zunehmend die Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs und die darauf folgende Neuordnung urbanen Raums aus. Die Praxis, Gebäude der Nachkriegsmoderne abzureißen, Brachen und öffentliche Freiflächen zu entfernen, geht mit dem Versuch einher, sich der durch die NS-Herrschaft entstandenen Verantwortungen und der Folgen für die beiden deutschen Nachkriegsgesellschaften zu entledigen. Sich aufklärerischer Architektur zu verschließen oder sie gar zu entfernen und sich im Gegenzug romantisierenden Bauten hinzuwenden, oder diese wieder zu errichten, gibt ausführlich Auskunft über die geistige Zukunftsfähigkeit dieser Gesellschaft.</p>
<p>Die photographische Umsetzung sozialer Randständigkeit an Hand architektonischer Gebilde, die vornehmlich mit Prozessen der Isolation, Stigmatisierung und Abwertung belegt sind, ermöglichen es, einfache und gewöhnliche Bauten in Raum- und Zeitschiffe zu verwandeln, surreale Landschaften und fiktive Übergangsräume zu gestalten. Trotz massiver Zerrüttung können diese Gebäude Visionen und Intentionen ihrer einstigen Daseinsberechtigung widerspiegeln. Dieser Umstand, der von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung ist, macht sie zu herausragenden Orten, denn an ihnen können die Widersprüchlichkeiten im sozialen Raum gesehen und praktisch erlebt werden. Sie stellen Zwischenräume dar, in denen die uns vertrauten Zeitgrenzen verwischt und verschiedene Zeiträume übereinander gelegt werden. Die Photographien veranschaulichen damit, dass Ausgrenzung und Stigmatisierung sich nicht nur an den Rändern der Gesellschaft oder an den Rändern der Stadt ereignen, sondern die Möglichkeit hierfür immer und überall mitten unter uns besteht und uneingeschränkt praktiziert wird, auch in diesem Moment. Der Normalfall ist, dass das Besondere &#8211; das Außerordentliche an sich – gequält, misshandelt, deformiert und schließlich gesellschaftlich legitimiert zur Hinrichtung geführt wird.</p>
<p><em>Daniel Sebastian Schaub</em></p>
<p><strong>Fotoausstellung in der <a title="NewYorck im Bethanien - Raum emanzipatorischer Projekte" href="http://www.newyorck.net">NewYorck im Bethanien</a> bis zum 27.11. (Finissage).</strong><br />
<a title="Transformationsfelder" href="http://www.transformationsfelder.de"><strong>www.transformationsfelder.de</strong></a></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_1265" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-1265" title="weg-zum-bethanien" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/weg-zum-bethanien1.jpg" alt="Wegbeschreibung" width="300" height="343" /></dt>
</dl>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Rüdigerstraße (Dekonstruktion: Josef Orlopp)</title>
		<link>http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/10/17/ruedigerstrasse-dekonstruktion-josef-orlopp/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 18:53:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Botschafter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demontage & Verfall]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Rüdigerstraße 76 in Berlin-Lichtenberg stand bis etwa 1990 ein Denkmal für Josef Orlopp. Es wurde vor der nach Josef Orlopp benannten Polytechnischen Oberschule (POS) aufgestellt  und verschwand wahrscheinlich mit der Umbenennung der Schule in Max-Taut-Schule. Zu sehen ist heute nur noch der Sockel. Dekonstruktionen (Allgemeine Reflektion) „Konstruktion“ ist nicht ein aus dem Nichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Rüdigerstraße 76 in Berlin-Lichtenberg stand bis etwa 1990 ein Denkmal für Josef Orlopp. Es wurde vor der nach Josef Orlopp benannten Polytechnischen Oberschule (POS) aufgestellt  und verschwand wahrscheinlich mit der Umbenennung der Schule in Max-Taut-Schule. Zu sehen ist heute nur noch der Sockel.</p>

<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/10/17/ruedigerstrasse-dekonstruktion-josef-orlopp/orlopp-schule4/' title='Polytechnische Oberschule Josef Orlopp'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/orlopp-schule4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Polytechnische Oberschule Josef Orlopp" title="Polytechnische Oberschule Josef Orlopp" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/10/17/ruedigerstrasse-dekonstruktion-josef-orlopp/denkmalsockel_josef_orlopp_urheber_44pinguine/' title='Denkmalsockel, Josef Orlopp (Urheber: 44pinguine)'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/denkmalsockel_josef_orlopp_urheber_44pinguine-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Denkmalsockel, Josef Orlopp (Urheber: 44pinguine)" title="Denkmalsockel, Josef Orlopp (Urheber: 44pinguine)" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/10/17/ruedigerstrasse-dekonstruktion-josef-orlopp/orlopp-schule1/' title='Polytechnische Oberschule Josef Orlopp'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/10/orlopp-schule1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Polytechnische Oberschule Josef Orlopp" title="Polytechnische Oberschule Josef Orlopp" /></a>

<p>Dekonstruktionen (Allgemeine Reflektion)</p>
<p>„Konstruktion“ ist nicht ein aus dem Nichts entstandenes, erfundenes Konzept, sondern ein aus der Realität und aus der Vorstellung von der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft resultierender Entwurf.</p>
<p>„Dekonstruktion“ &#8211; „Die Wahrheit ist nicht dekonstruierbar, sondern nur anders interpretierbar.“<br />
Wünschenswert wäre es, sich Dekonstruktion so vorzustellen, dass Objekte und ihre Entstehungsgeschichte hinterfragt werden und Diskussionen wie die der Schloss-Neubauer von einer anderen Ebene aus auf Motivation und Interessenshintergründe untersucht werden. Und zwar nicht nur in der Frage der Architektur, sondern auch in Philosophie und Literatur, aber auch z.B. als künstlerische Praxis in Film, Mode und Musik.</p>
<p><a title="Neuköllner Botschaft" href="http://www.neukoellner-botschaft.de"><em>Neuköllner Botschaft</em></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ostkreuz (Dekonstruktion)</title>
		<link>http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/</link>
		<comments>http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 10:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Botschafter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demontage & Verfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Ostkreuz-Bahnsteig zwischen den Gleisen Richtung Zoo und nach Osten gab&#8217;s den besten Kaffee TOGO. Ich bekam den starken schwarzen Saft auf Wunsch klein im großen Becher. Das war reisefreundlich und stark. Jetzt wird umgebaut, abgebaut, der Denkmalschutz (siehe: „Lehrter Bahnhof“, für dessen „Neugestaltung“ die Erhaltung des so genannten „Bahnhofs Mobiliars“, sprich alte Bänke, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Ostkreuz-Bahnsteig zwischen den Gleisen Richtung Zoo und nach Osten gab&#8217;s den besten Kaffee TOGO. Ich bekam den starken schwarzen Saft auf Wunsch klein im großen Becher. Das war reisefreundlich und stark.</p>
<p>Jetzt wird umgebaut, abgebaut, der Denkmalschutz (siehe: „Lehrter Bahnhof“, für dessen „Neugestaltung“ die Erhaltung des so genannten „Bahnhofs Mobiliars“, sprich alte Bänke, Fliesen und Emaile-Schilder zugesagt wurde) ist nach wie vor käuflich: Nichts ist mehr da.</p>
<p>Das Ostkreuz soll auch verglast werden. Die alte, denkmalgeschützte Fußgängerbrücke soll rekonstruiert werden (?!) , das Pflaster auf den Bahnsteigen (in Hessen nennen wir diesen Bodenbelag „Katzeköpp“) wird wohl weichen, der Kaffee wird schwächer werden und die Kunstblumenhändlerin auf dem Bahnsteig gen Erkner wird wohl ihr Handtuch oder ihren Sari schmeißen müssen.</p>
<p>Mir fehlt der alte Bahnhof schon jetzt und als hätte er&#8217;s geahnt, schrieb Kurt Tucholsky 1927 in seinem Gedicht „Das Ideal“:<em> </em></p>
<p><em>„Aber, wie das so ist hienieden:<br />
manchmal scheint’s so, als sei es beschieden<br />
nur pöapö, das irdische Glück.<br />
Immer fehlt dir irgendein Stück.<br />
Hast du Geld, dann hast du nicht Käten;<br />
hast du die Frau, dann fehl’n dir Moneten -<br />
hast du die Geisha, dann stört dich der Fächer:<br />
bald fehlt uns der Wein, bald fehlt uns der Becher.<br />
Etwas ist immer.<br />
Tröste dich.<br />
Jedes Glück hat einen kleinen Stich.<br />
Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und gelten.<br />
Dass einer alles hat: das ist selten.“</em></p>
<p>Meine Bilder sind bleu à bleu. Das versüßt mir die Erinnerung an die blauen Stunden, die ich an diesem Ort verbracht habe und schwängert mich gleichzeitig mit einer neuen blauen Illusion von blöstlichen Kreuzen, Zügen nach BlauWD und Prinzessinnen.</p>
<p>Good Bye Johnny.</p>
<p><a title="Neuköllner Botschaft" href="http://www.neukoellner-botschaft.de"><em>Neuköllner Botschaft</em></a></p>

<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/ostkreuz-1/' title='ostkreuz-1'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/ostkreuz-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ostkreuz-1" title="ostkreuz-1" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/ostkreuz-2/' title='ostkreuz-2'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/ostkreuz-2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ostkreuz-2" title="ostkreuz-2" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/ostkreuz-3/' title='ostkreuz-3'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/ostkreuz-3-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ostkreuz-3" title="ostkreuz-3" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/ostkreuz-4/' title='ostkreuz-4'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/ostkreuz-4-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ostkreuz-4" title="ostkreuz-4" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/ostkreuz-5/' title='ostkreuz-5'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/ostkreuz-5-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ostkreuz-5" title="ostkreuz-5" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/ostkreuz-6/' title='ostkreuz-6'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/ostkreuz-6-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ostkreuz-6" title="ostkreuz-6" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/ostkreuz-7/' title='ostkreuz-7'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/ostkreuz-7-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ostkreuz-7" title="ostkreuz-7" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/ostkreuz-8/' title='ostkreuz-8'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/ostkreuz-8-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ostkreuz-8" title="ostkreuz-8" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/ostkreuz-9/' title='ostkreuz-9'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/ostkreuz-9-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ostkreuz-9" title="ostkreuz-9" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/ostkreuz-10/' title='ostkreuz-10'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/ostkreuz-10-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ostkreuz-10" title="ostkreuz-10" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/ostkreuz-11/' title='ostkreuz-11'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/ostkreuz-11-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ostkreuz-11" title="ostkreuz-11" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/ostkreuz-12/' title='ostkreuz-12'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/ostkreuz-12-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ostkreuz-12" title="ostkreuz-12" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/ostkreuz-13/' title='ostkreuz-13'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/ostkreuz-13-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ostkreuz-13" title="ostkreuz-13" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/ostkreuz-14/' title='ostkreuz-14'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/ostkreuz-14-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ostkreuz-14" title="ostkreuz-14" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/09/07/ostkreuz-dekonstruktion/ostkreuz-15/' title='ostkreuz-15'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/09/ostkreuz-15-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="ostkreuz-15" title="ostkreuz-15" /></a>
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		<title>Ihn faszinieren Häuser, die keiner mehr will</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 13:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die andere Person</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demontage & Verfall]]></category>
		<category><![CDATA[Enjoy its defect]]></category>

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		<description><![CDATA[Artikel aus dem General-Anzeiger, Bonn, 10.02.2009: Ihn faszinieren Häuser, die keiner mehr will Daniel Schaub zeigt seine Fotografien von städtischer Zweckarchitektur in der Galerie des Kult 41 Von Sarah-Lena Gombert . NORDSTADT. Die graue Autobahnbrücke bietet einen tristen Anblick. Ein Treppenaufstieg, völlig verschmiert mit Graffiti. Ein alter Bürostuhl &#8211; von Moos überwuchert. Eigentlich sind es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Artikel aus dem <a title="General-Anzeiger Bonn" href="http://www.ga-bonn.de">General-Anzeiger</a>, Bonn, 10.02.2009</em><em>:</em></p>
<p><strong>Ihn faszinieren Häuser, die keiner mehr will</strong></p>
<p>Daniel Schaub zeigt seine Fotografien von städtischer Zweckarchitektur in der Galerie des Kult 41</p>
<p><em>Von Sarah-Lena Gombert .</em></p>
<p>NORDSTADT. Die graue Autobahnbrücke bietet einen tristen Anblick. Ein Treppenaufstieg, völlig verschmiert mit Graffiti. Ein alter Bürostuhl &#8211; von Moos überwuchert. Eigentlich sind es keine besonders attraktiven Motive, die sich Daniel Schaub für seine Foto-Ausstellung ausgesucht hat. Doch bei der Ausstellung „Die gefährdete Moderne und der Verfall gesellschaftlicher Substanz“, die seit dem Wochenende im Kult 41 zu sehen ist, zeigt der Berliner Soziologe die Ästhetik und Einzigartigkeit jener Bauten und Gegenstände, die eigentlich keiner mehr haben will.</p>
<p>„Ich habe vor allem Gebäude in Berlin und Brandenburg fotografiert, die in der Nachkriegszeit entstanden sind“, erklärt Schaub. Die 60 Bilder der Ausstellung sind aus den vergangenen zwei Jahren entstanden. Schaubs Motive sind vor allem leer stehende Häuser, U-Bahn-Stationen und andere öffentliche Plätze. „Der Stil dieser Gebäude wird heute oft als hässlich empfunden“, so Schaub.</p>
<p>Er sieht das anders, ihn faszinieren sie: „Die Bauten haben etwas Aufgeklärtes an sich, sie sind klar strukturiert und funktional.“ Doch von der Gesellschaft würden sie an den Rand gedrängt. „Es handelt sich um Architektur, die niemand mehr mag.“ Mit seinen Bildern in Schwarz-Weiß und Farbe versucht Schaub, den Betrachter davon zu überzeugen, die Dinge nicht einfach als hässlich abzutun, sondern das Besondere zu erkennen. Schaub ist der Ansicht, dass man solche Gebäude nicht in Vergessenheit geraten lassen darf, und schon gar nicht abreißen: „Gerade in Berlin gilt es, diese Häuser zu erhalten.“ Die Stadt weise eine enorme geschichtliche und gesellschaftliche Vielfalt auf, die man nicht einfach verdrängen dürfe.</p>
<p>Die Ausstellung „Die gefährdete Moderne und der Verfall gesellschaftlicher Substanz“ von Daniel Schaub ist noch bis Samstag, 21. März, in der Galerie, Hochstadenring 41, zu sehen. Die Öffnungszeiten orientieren sich am Veranstaltungskalender. Weitere Infos hierzu unter <a title="Kult41" href="http://www.kult41.de">www.kult41.de</a>.</p>
<p><a href="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/artikel-general-anzeiger-bonn-10022009.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-992" title="artikel-general-anzeiger-bonn-10022009" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/artikel-general-anzeiger-bonn-10022009-300x202.jpg" alt="General-Anzeiger Bonn 10.02.2009" width="300" height="202" /></a></p>
<p><a title="www.transformationsfelder.de" href="http://www.transformationsfelder.de">www.transformationsfelder.de</a></p>
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