Archiv der Kategorie 'Enjoy its defect'

What about destruction?

Montag, den 30. November 2009

Im Rahmen der ABRISSBERLIN-Finissage Von der Verdichtung zur Vernichtung präsentierte die Ostprinzessin den dritten Teil ihrer Trilogie What about destruction?. In einer beängstigenden Live-Performance sank sie schließlich zu Boden, um nach dem zweiten Set des Westmonster dem Publikum als Untote erneut zu erscheinen und Teil 1 und Teil 2 der Trilogie zu präsentieren. Als Zugabe [...]

Der Mauerpark als Spielwiese

Samstag, den 5. September 2009

Warum „Unansehnliches“ unerträglich und zwingend zu beseitigen ist
Ein Ort, der nicht mehr mit vertrauten, erprobten und durchaus gewöhnlichen gesellschaftlichen Strukturen und Prozessen belegt ist, hat keine Existenzberechtigung in einer überaus verwertungsgesteuerten Gesellschaft. Er ist das Negativ einer auf Nutzbarmachung und Zweckbestimmtheit ausgerichteten Denk- und Handlungsweise. Solch ein Umstand – mitten im urbanen Raum – gilt [...]

Berlin: Trümmer und Zerrissenheit

Dienstag, den 30. Juni 2009

Der Vollzug emanzipatorischer Handlung
Durch Berlin zu fahren, bedeutet, sich auf Konfrontationskurs zu begeben. Trümmer, Reste, Zerrissenheit, Lücken, Leerstand und Verfall erzeugen alles Andere als ein glattes, softes, einheitliches Stadtbild und Lebensgefühl. In jedem Reiseführer über Berlin lässt sich ein kurzer historischer Abriss finden, der die permanent besondere Situation dieses Ortes verdeutlicht: Spät und schnell gewachsen, [...]

Platz für Wachstum

Dienstag, den 26. Mai 2009

Ohne Worte

Montag, den 30. März 2009

Ihn faszinieren Häuser, die keiner mehr will

Donnerstag, den 12. Februar 2009

Artikel aus dem General-Anzeiger, Bonn, 10.02.2009:
Ihn faszinieren Häuser, die keiner mehr will
Daniel Schaub zeigt seine Fotografien von städtischer Zweckarchitektur in der Galerie des Kult 41
Von Sarah-Lena Gombert .
NORDSTADT. Die graue Autobahnbrücke bietet einen tristen Anblick. Ein Treppenaufstieg, völlig verschmiert mit Graffiti. Ein alter Bürostuhl – von Moos überwuchert. Eigentlich sind es keine besonders attraktiven Motive, [...]

Investitionshotel

Freitag, den 2. Januar 2009

Über verschiedene Realitäten, Schnittstellen und die Herrschaft des Geldes
Sechs Stunden lang umgab ich mich in einem historisch-repräsentativen Gebäude mit gesellschaftlich anerkannter und lieb geschätzter Kunst – in der Arbeitsgesellschaft sind sechs Stunden fast ein ganzer Arbeitstag. An der Garderobe gab ich lediglich meinen beladenen Beutel ab, den schweren Mantel behielt ich an, denn darin [...]

Verrevoluzzt: Post vom Bezirksparlament

Mittwoch, den 31. Dezember 2008

Schief gewickelt, leidlich politisch korrekt und…

Sehr geehrter Herr Haffki,
das zu Ende gehende Jahr 2008 und die bevorstehenden
Feiertage regen uns an, auf die Ereignisse des jahres zu
schauen und den Blick auf das kommende Jahr zu richten.
Als Kommunalpolitikerin möchte Ich in diesem Jahr
Ihren Blick auf die vielen Menschen lenken, die sich in
Vereinen, Verbänden und Organisationen engagieren.
Mein besonderer [...]

Wenn Stadtentwicklung fassungslos macht

Montag, den 8. Dezember 2008

Ein Lachkrampf zwischen Havelspitze und Haselhorst
Prenzlauer Berg, gestern Nacht. Um 0.06 Uhr steigen ich und die andere Person in die S-Bahn nach Jungfernheide. Weiterfahrt mit der U-Bahn. Das Ziel: Haselhorst. Hier wurde zwischen 1930 und 1935 die sogenannte Reichsforschungssiedlung Haselhorst angelegt und 1963 wurde hier der bekannte Travestiekünstler Ades Zabel geboren. Durch das nachtschlafene [...]

Ruinen und Brachen der Stadt

Montag, den 20. Oktober 2008

Ruinen und Brachen im urbanen Raum sind Gebäude und Gebiete, die sich außerhalb funktionierender gesellschaftlicher Struktur befinden. Im Stadtbild sind sie weder vorgesehen noch erwünscht. Es gibt nur eine Lösung: Sie müssen verschwinden. Wie können sie beseitigt werden? Durch Vermarktung an Unternehmen und Personen, die sich davon einen Profit versprechen. Was aber passiert im defizitären [...]

Da sind selbst faule Eier noch zu schade

Freitag, den 15. August 2008

Tourbus nicht verunglückt – „Wir bestehen darauf“
Der Senat ist zum Kotzen. In dieser Weise könnte man jeden einzelnen Artikel hier überschreiben, Tag für Tag, aber dann tut man’s doch nicht, weil es einfach so platt klingen würde. Heute ist mir das egal, denn ich möchte adäquat und ohne unnötige Umwege zum Ausdruck bringen, was wir [...]

Warum wir freie Räume brauchen

Samstag, den 7. Juni 2008

Die Notwendigkeit von Lücke und Leere im urbanen Raum
Wenn ich mich durch diese Stadt voller sichtbarer Zeitbrücken und -brüche bewege, dann dringen ins Besondere die abgeräumten Flächen in mein Wahrnehmungsfeld. Genau dort fällt nämlich nicht nur im tatsächlichen Sinne mehr Licht auf Personen und Dinge, die sich temporär darauf befinden, sondern es kann auch im [...]

Verschmelzungen

Samstag, den 10. Mai 2008

Räume individueller und gesellschaftlicher Transformation
Soziale Wirklichkeit besteht aus Widersprüchen. Hieraus ergeben sich Spannungsfelder, die Reibungspotentiale und Räume für Auseinandersetzung schaffen. Soziale Nischen und zerrüttete Orte sind Felder, die auf Begebenheiten und Möglichkeiten fern ab der dominanten Gesellschaftsdiskurse, die unser Bewusstsein und unseren Blick auf die Welt weitestgehend prägen, verweisen. Gebäude und Gebiete, die mit Prozessen [...]