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	<title>ABRISSBERLIN &#187; NoGoArea/WirBleibenAlle</title>
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		<title>Einladung: Kameraspaziergang in Neuk&#246;lln</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 14:37:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abriss Ghost</dc:creator>
				<category><![CDATA[NoGoArea/WirBleibenAlle]]></category>

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		<description><![CDATA[Kameraspaziergang in Neuk&#246;lln, Freitag 07.05.2010, 16 Uhr; Treffpunkt: Hermannstra&#223;e/Ecke Okerstra&#223;e, U-Bhf. Leinestra&#223;e. Nachdem wir zuletzt in Friedrichshain gesehen haben, wie (Kamera-) &#220;berwachung, Sicherheitsarchitektur und Gentrifizierung zusammenh&#228;ngen, l&#228;dt die [SaU] &#8211; das Seminar f&#252;r angewandte Unsicherheit &#8211; nun zu einem Kameraspaziergang im Neuk&#246;llner Norden ein, um diese Zusammenh&#228;nge auch hier aufzuzeigen. Eine besondere Rolle spielt dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Kameraspaziergang in Neuk&#246;lln, Freitag 07.05.2010, 16 Uhr;<br />
Treffpunkt: Hermannstra&#223;e/Ecke Okerstra&#223;e, U-Bhf. Leinestra&#223;e.</em></p>
<p>Nachdem wir zuletzt in Friedrichshain gesehen haben, wie (Kamera-) &#220;berwachung, Sicherheitsarchitektur und Gentrifizierung zusammenh&#228;ngen, l&#228;dt die [SaU] &#8211; das Seminar f&#252;r angewandte Unsicherheit &#8211; nun zu einem Kameraspaziergang im Neuk&#246;llner Norden ein, um diese Zusammenh&#228;nge auch hier aufzuzeigen. Eine besondere Rolle spielt dabei die f&#252;r den 8.5. geplante „&#214;ffnung“ des Tempelhofer Flughafengel&#228;ndes. In diesem Kontext ruft das B&#252;ndnis „<a title="Reclaim Tempelhof!" href="http://tempelhof.blogsport.de">Reclaim Tempelhof</a>“ zur Besetzung auf.</p>
<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --> <!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --> <!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --> <!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --> <!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Neben dem engmaschigen &#220;berwachungsnetz in Neuk&#246;llner L&#228;den schauen wir uns dabei u.a. die Rolle des Quartiersmanagements an, das bei der Umstrukturierung des Kiezes wesentlich ist. Mit einer „Task Force“ wollen sie bspw. im Schillerkiez „aufr&#228;umen“, was nicht in das Bild eines aufgewerteten Kiezes passt. Ein Sammelsurium an sogenannten Kiezl&#228;ufern, privaten Sicherheitsdiensten und Beamten des Ordnungsamtes patroulliert durch die Neuk&#246;llner Stra&#223;en. Bei diesen Ma&#223;nahmen geht es nicht nur um die „sch&#246;ne“ Einkaufswelt, sondern auch um die „falschen“ Menschen, die auf den Parkb&#228;nken sitzen, den aus Sicht der Senatsverwaltung zu hohen Anteil an Migranten und Arbeitslosen, und die diffuse Angst davor, dass sich die an den Rand gedr&#228;ngten Menschen wehren k&#246;nnten.</p>
<p>Mit kurzen Vortr&#228;gen werden wir einen kritischen Blick auf die Entwicklung in den Kiezen werfen und uns mit coolen technischen Gimmicks auch die „&#220;berwacherperspektive“ anschauen.</p>
<p>Mehr Infos:<br />
<a title="Seminar f&#252;r angewandte Unsicherheit" href="http://www.sau.net.ms">www.sau.net.ms</a><br />
<a title="&#220;berwachungskameras in Berlin" href="http://www.berlinueberwachung.net.tc">www.berlinueberwachung.net.tc</a></p>
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		<title>Ein martialischer Akt</title>
		<link>http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/11/29/ein-martialischer-akt/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 00:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ostprinzessin</dc:creator>
				<category><![CDATA[NoGoArea/WirBleibenAlle]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war ein martialischer Akt: Im Flutlicht, welches das Haus und den gegen&#252;berliegenden Weinbergspark, in dem sich Ratlose und Emp&#246;rte einfanden, grell erleuchtete, wurden die Fenster auf jeder Etage herausgebrochen. Der Park war zur Stra&#223;e hin gesperrt. Polizei in milit&#228;risch anmutender Kluft sicherte die eilig gezogenen Grenzen mit Sch&#228;ferhunden. Vom Himmel her dr&#246;hnte der L&#228;rm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1348" title="brunnen-183" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/brunnen-183.JPG" alt="brunnen-183" width="550" height="735" /></p>
<p>Es war ein martialischer Akt: Im Flutlicht, welches <a title="Brunnenstra&#223;e 183" href="http://de.indymedia.org/2009/11/266982.shtml">das Haus</a> und den gegen&#252;berliegenden Weinbergspark, in dem sich Ratlose und Emp&#246;rte einfanden, grell erleuchtete, wurden die Fenster auf jeder Etage herausgebrochen. Der Park war zur Stra&#223;e hin gesperrt. Polizei in milit&#228;risch anmutender Kluft sicherte die eilig gezogenen Grenzen mit Sch&#228;ferhunden. Vom Himmel her dr&#246;hnte der L&#228;rm eines Helikopters. Die Fensterbalken knackten. Einige Zivilpolizisten flachsten. Gelegentlich heulten die Sirenen eines der immerhin siebzig bis achtzig Einsatzfahrzeuge.</p>
<p>War etwa die dritte Generation der RAF aufgep&#252;rt worden? Diejenigen, die vor etwa zwanzig Jahren einen Siemens-Manager, einen Deutsche-Bank-Chef und einen Chef der „Treuhand“ ins Jenseits bef&#246;rdert hatten? Nein. Die Polizei selbst gab sp&#228;ter zu, dass lediglich zwanzig vollkommen unverd&#228;chtige Personen friedlich aus einem Haus zu f&#252;hren waren, in dem sie bis zu diesem Akt gewohnt hatten.</p>
<p>Am Rosenthaler Platz handelte ich mir auf dem B&#252;rgersteig einen m&#252;ndlichen Platzverweis wegen „Diskutieren“ ein. Das war nun schon der zweite in diesem Jahr, den ich tats&#228;chlich unter dieser Begr&#252;ndung und ohne irgendeine Aktion meinerseits auf einem B&#252;rgersteig erhielt. Sollte man sich wohl dran gew&#246;hnen&#8230;</p>
<p>Der Schubs der handfesten Staatsgewalt, der mich sogleich f&#252;nf Meter weiter bef&#246;rderte, erh&#246;hte zwar mein Denkverm&#246;gen, lie&#223; mich dann aber auch besonders intensiv an jene Verm&#246;genden denken, denen ich diesen zu verdanken haben mochte.</p>
<p><a title="The Ostprinzessin" href="http://www.ostprinzessin.de"><em>Ostprinzessin</em></a></p>
<p><em>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/11/29/ein-martialischer-akt/wir-bleiben-alle/' title='wir-bleiben-alle'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/wir-bleiben-alle-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="wir-bleiben-alle" title="wir-bleiben-alle" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/11/29/ein-martialischer-akt/absperren/' title='absperren'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/absperren-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="absperren" title="absperren" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/11/29/ein-martialischer-akt/absperrung/' title='absperrung'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/absperrung-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="absperrung" title="absperrung" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/11/29/ein-martialischer-akt/brunnen-183-lebt/' title='brunnen-183-lebt'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/brunnen-183-lebt-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="brunnen-183-lebt" title="brunnen-183-lebt" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/11/29/ein-martialischer-akt/einsatz/' title='einsatz'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/einsatz-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="einsatz" title="einsatz" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/11/29/ein-martialischer-akt/robocops/' title='robocops'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/robocops-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="robocops" title="robocops" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/11/29/ein-martialischer-akt/bullizei/' title='bullizei'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/bullizei-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="bullizei" title="bullizei" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/11/29/ein-martialischer-akt/brunnen-183/' title='brunnen-183'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/brunnen-183-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="brunnen-183" title="brunnen-183" /></a>
</p>
<p></em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Fotos 2-8: Daniel S. Schaub<br />
</em></p>
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		<title>Gr&#252;ner Sheriff schie&#223;t auf Prenzlb&#252;rger</title>
		<link>http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/06/16/gruner-sheriff-schiest-auf-prenzlburger/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 13:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ostprinzessin</dc:creator>
				<category><![CDATA[NoGoArea/WirBleibenAlle]]></category>

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		<description><![CDATA[Stadtrat Jens-Holger Kirchner beleidigt B&#252;rgerinitiativen und erh&#228;lt Quittung in gleicher H&#246;he Was wir bislang vor Allem vom gr&#252;nen B&#252;rgermeister Dr. Franz Schulz in Kreuzberg und Friedrichshain gewohnt waren, hat offenbar Schule gemacht: Auch im Prenzlauer Berg werden Initiativen hart angegangen, wenn sie sich gegen die Politik der gr&#252;nen Karrieristen an der Macht wehren. Einen „Grundhass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stadtrat Jens-Holger Kirchner beleidigt <em>B&#252;rgerinitiativen</em> und erh&#228;lt Quittung in gleicher H&#246;he<br />
</strong></p>
<p>Was wir bislang vor Allem vom gr&#252;nen B&#252;rgermeister Dr. Franz Schulz in Kreuzberg und Friedrichshain gewohnt waren, hat offenbar Schule gemacht: Auch im Prenzlauer Berg werden Initiativen hart angegangen, wenn sie sich gegen die Politik der gr&#252;nen Karrieristen an der Macht wehren. Einen „Grundhass gegen den Staat“ attestiert Kirchner seinen B&#252;rgern. Doch brav wie die B&#252;rger im Prenzlberg heutzutage eben sind, zeigen diese sich dar&#252;ber „best&#252;rzt“ und nicht etwa best&#228;tigt.</p>
<p>Was in Teilen Kreuzbergs wom&#246;glich einigen Stolz ausl&#246;sen k&#246;nnte, gilt den Prenzlbergern im gr&#246;&#223;tenteils l&#228;ngst in b&#252;rgerliche, k&#252;nstlerische und kreative Langeweile gekippten Kiez um die Kastanienallee und die Oderberger Stra&#223;e als Beleidigung. „Zutiefst anarchistisch und Feinde der &#246;ffentlichen Ordnung“ &#8211; nein, das ginge ja nun wirklich zu weit! Lieber setzen „wir, die anliegenden B&#252;rger“ auf eine „Erneuerung der Gesellschaft“, Ivan Illich zitierend: „Der erste Schritt dazu ist eine skeptische, respektlose Einstellung der B&#252;rger gegen&#252;ber dem wissenschaftlichen Experten.“</p>
<p>Bei allem b&#252;rgerlichen Enthusiasmus haben die Prenzlb&#252;rger aber nicht verlernt, wie man einen Stadtrat zurechtweist und das l&#228;sst mich &#8211; nach nun sieben Jahren Wohnhaft im Prenzlauer Berg &#8211; beinahe wieder auf bessere Zeiten hoffen. Bravi!  &lt; <a title="The Ostprinzessin" href="http://www.ostprinzessin.de">The Ostprinzessin</a> &gt;</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Kirchner,</em></p>
<p><em>an verschiedenen Baustellen (!) streiten Sie und wir in unserem Bezirk f&#252;r gemeinsame Ziele. Zuletzt haben wir uns gemeinsam F&#220;R die Einf&#252;hrung der Parkraumbewirtschaftung im Prenzlauer Berg eingesetzt. &#220;ber die zuk&#252;nftige Baustelle in der Kastanienallee konnten wir uns bisher NICHT verst&#228;ndigen, obwohl wir Ihnen eine Steilvorlage nach der anderen f&#252;r eine einvernehmliche Gestaltung dieser im Bezirk Pankow einmaligen Stra&#223;e gegeben haben.</em></p>
<p><em>Nun aber best&#252;rzen Sie uns mit &#196;u&#223;erungen in der Tagespresse &#8211; und wir hoffen, Sie wurden falsch zitiert, wie es ja auch auch uns passiert &#8211; die Sie in die Niederungen des Populismus f&#252;hren. Mit diffamierenden Aussagen &#252;ber die Anwohner des Kastanienallee-Kiezes und deren legitime Sorgen um ihr Lebensumfeld verteidigen Sie Ihre kompromisslose Haltung. Sie attestieren den B&#252;rgern einen „Grundhass auf den Staat“ und ein „Grund-Misstrauen“ gegen die Verwaltung, und „Angst vor der Ver&#228;nderung“ einer „Spielwiese“ (Berliner Zeitung vom 12.6.2009). Und: „Man muss auch realistisch bleiben“ (Berliner Kurier 12.6.2009).</em></p>
<p><em>Wir entnehmen diesen Zitaten, dass wir, die anliegenden B&#252;rger, in Ihren Augen kindisch und lebensfern sind, unrealistisch und geistig unbeweglich, zutiefst anarchistisch und Feinde der &#246;ffentlichen Ordnung. Aber Sie, als Stadtrat dieser &#246;ffentlichen Ordnung, stellen mit tapferer Unbeugsamkeit als „Gr&#252;ner Sheriff“ (Berliner Kurier 14.2.2009) sicher, dass selbige f&#252;r die &#252;brigen braven B&#252;rger erhalten bleibt.</em></p>
<p><em>Die Wahrheit ist schon auf fast erschreckende Weise das Negativ Ihrer eigenen Selbstwahrnehmung: das von Ihnen als ausreichend betrachtete sogenannte „Beteiligungsverfahren“ musste Ihnen erst per BVV-Beschluss aufgezwungen werden. Sie hegen ein Grund-Misstrauen gegen&#252;ber den dummen B&#252;rgern, die dem Hoppla-Hopp ihrer Planung im Wege stehen. Ihre, f&#252;r die bed&#228;chtig und akribisch vorgetragenen Einw&#228;nde der Anwohner, tauben Ohren sch&#252;ren erst das Misstrauen der B&#252;rger. SIE und Ihre Verwaltung  haben sich als unbeweglich erwiesen. Oder wie w&#252;rden Sie es nennen, wenn von 100% IHRER Forderungen 5% umgesetzt werden? Einen Kompromiss?</em></p>
<p><em>Kompromisse haben dagegen die B&#252;rgerinitiativen gemacht. Auf die Ablehnung von „Shared Space“ und „Fu&#223;g&#228;ngerzone“ &#8211; alles keine abwegigen Ideen, die  unsere „Angst vor Ver&#228;nderung“ beweisen k&#246;nnten &#8211; haben wir mit detailgenauen und sachkundigen L&#246;sungen geantwortet, auf die Bezirk und Senat konsequent in kompromissloser B&#252;rokratenmanier reagierten.</em></p>
<p><em>Die „Angst vor Ver&#228;nderung“ treibt die B&#252;rokraten um. Die Angst vor Demokratie und ernsthafter B&#252;rgerbeteiligung, welche die Plan-„Spielwiesen“ austrocknen k&#246;nnten, die immer noch so absurde Monster hervorbringen wie die Verl&#228;ngerung der A100 f&#252;r 400 Millionen Euro, mit der 200 Kastanienalleen zu lebens- und liebensw&#252;rdigen Stra&#223;en umgebaut werden k&#246;nnten! Aber ach, es ist ja kein Geld da! Ja, weil gew&#228;hlte Stadtr&#228;te zu bequem sind sich gegen gew&#228;hlte SenatorInnen durchzusetzen. Und gew&#228;hlte SenatorInnen keinen Mumm gegen&#252;ber den gew&#228;hlten BundespolitikerInnen beweisen. Auch dass w&#228;re „Demokratie von unten“!</em></p>
<p><em>Stattdessen schielt der von den B&#252;rgern gew&#228;hlte Stadtrat lieber auf den B&#252;rger-Meisterposten, der auf dem Spiel st&#252;nde wenn der Stadtrat aufmuckt. Dabei s&#228;hen wir ihn gern in diesem Amt, wenn er nur F&#220;R die B&#252;rger k&#228;mpfen w&#252;rde, anstatt f&#252;r altmodische Verkehrskonzepte eine lebendige Stra&#223;enkultur zu zerst&#246;ren, wie uns der Verlust des Zeitungskiosk am U-Bahnhof Eberswalder Stra&#223;e schmerzhaft vor Augen f&#252;hrt. Vermutlich war Ihnen das zu viel der von Ihnen bem&#228;ngelten „Kommerzialisierung ohne Ende“, wo wir fast ausschlie&#223;lich unabh&#228;ngige, kreative Gesch&#228;ftsleute sehen, die dazu beitragen der Stra&#223;e ihr einzigartiges Flair zu geben. Den &#246;ffentlichen nicht-kommerziellen Raum f&#252;r den Aufenthalt der Anwohner, f&#252;r den Sie zust&#228;ndig sind, zerst&#246;ren und verhindern SIE mit Ihrer Planung. Ohne Not verschlechtern Sie mit einem Streich die Verkehrssicherheit f&#252;r Radfahrer, die Lebensqualit&#228;t der Anwohner und die Attraktivit&#228;t f&#252;r Flaneure. Und mit den Geldern des St&#228;dtebaulichen Denkmalschutzes“ zerst&#246;ren Sie eine denkmalgesch&#252;tzte Stra&#223;e.</em></p>
<p><em>Wir fordern weiterhin eine umfassende und ehrliche B&#252;rgerbeteiligung, statt der Willk&#252;r einer B&#252;rgerideen-Lotterie. Desweiteren fordern wir einen Runden Tisch mit der Senatsverwaltung, Bezirksverwaltung und den B&#252;rgerinitiativen. „Der erste Schritt dazu ist eine skeptische, respektlose Einstellung der B&#252;rger gegen&#252;ber dem wissenschaftlichen Experten. Die Erneuerung der Gesellschaft muss vom Zweifel ausgehen.“ (Ivan Illich: Fortschrittsmythen &#8211; S.31)</em></p>
<p><em>CARambolagen</em></p>
<p><a title="CARambolagen" href="http://www.carambolagen.de">www.carambolagen.de</a><a title="B&#252;rgerinitiative Oderberger Strasse" href="http://www.oderberger.org"><br />
www.oderberger.org<br />
</a><a title="BIN Berlin - B&#252;rgerInitiativenNetzwerk Berlin" href="http://www.bin-berlin.org">www.bin-berlin.org<br />
</a><a title="AnliegerInitiative Marthashof" href="http://marthashof.org">www.marthashof.org<br />
</a><a href="http://marthashofblog.blogspot.com">www.marthashof.</a><a title="marthashof.org" href="http://marthashof.org"></a><a title="marthashofblog" href="http://marthashofblog.blogspot.com">blogspot.com<br />
</a><a title="marthashof.info" href="http://marthashof.info">www.marthashof.info</a><a title="marthashof.org" href="http://marthashof.org"></a><a title="marthashofblog" href="http://marthashofblog.blogspot.com"></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Antwort an Herrn Nu&#223;baum</title>
		<link>http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/05/17/antwort-an-herrn-nussbaum/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 May 2009 09:47:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abriss Ghost</dc:creator>
				<category><![CDATA[NoGoArea/WirBleibenAlle]]></category>

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		<description><![CDATA[WBA Consult GmbH &#38; Co KG Projekt Brunnenstr. 183 An Herrn Nu&#223;baum Senator f&#252;r Finanzen im Land Berlin Per Boten Antworten f&#252;r das Problem-Grundst&#252;ck Brunnenstr. 183 Sehr geehrter Senator Nu&#223;baum! Willkommen in Berlin. Wir wenden uns gleich pers&#246;nlich an Sie, weil Ihr Interview uns Mut gemacht hat. Sie sagten &#8211; sinngem&#228;&#223; &#8211; wer zu Ihnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em> </em></p>
<p><em>WBA Consult GmbH &amp; Co KG<br />
Projekt Brunnenstr. 183</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>An Herrn Nu&#223;baum<br />
Senator f&#252;r Finanzen im Land Berlin<br />
Per Boten</p>
<p><strong>Antworten f&#252;r das Problem-Grundst&#252;ck Brunnenstr. 183</strong></p>
<p>Sehr geehrter Senator Nu&#223;baum!</p>
<p>Willkommen in Berlin.<br />
Wir wenden uns gleich pers&#246;nlich an Sie, weil Ihr Interview uns Mut gemacht hat. Sie sagten &#8211; sinngem&#228;&#223; &#8211; wer zu Ihnen mit Fragen komme, der m&#246;ge bitte auch Antworten mitbringen.<br />
Gern, sehr gern, bringen wir Ihnen die Antworten zum Grundst&#252;ck Brunnenstr. 183, auf dessen Frage wir dann gleich noch zur&#252;ckkommen.</p>
<p>Aktuell steht die Brunnenstra&#223;e kurz vor der R&#228;umung. Das k&#246;nnte durch Sie noch verhindert werden. Der Eigent&#252;mer, Herr Kronawitter, war bereit, im Austausch mit einem Grundst&#252;ck in der Ackerstra&#223;e, die Brunnenstra&#223;e an die Bewohner zu &#252;bergeben. Der Bezirk Mitte und der Liegenschaftsfonds waren damit bereits einverstanden. Dann kam Jette Joop, die mit ihrer Modekollektion „Wunderkinder“ in Berlin daf&#252;r sorgt, „dass die Kaufkraft auch in der Krise ungebrochen ist“, und erhob den Wunsch, dieses Grundst&#252;ck doch f&#252;r sich beanspruchen zu wollen. Damit platzte zun&#228;chst das Tauschgesch&#228;ft. Bis heute hat Jette Joop &#252;brigens das Grundst&#252;ck nicht erworben. Es besteht also immer doch die M&#246;glichkeit, Herrn Kronawitter das Grundst&#252;ck zu geben und damit die Brunnenstra&#223;e zu retten, die R&#228;umung zu verhindern.</p>
<p>Soweit die Antwort. Und nun die Fragen:<br />
Warum sind die kaufkr&#228;ftigen Kunden einer Kollektion von Jette Joop (s&#252;&#223;es Kleid ab 500,- Euro) wichtiger als die Interessen der Bewohner der Brunnenstra&#223;e 183?<br />
Warum wird der Aufwertung des Bezirkes Mitte nichts entgegengesetzt?<br />
Warum m&#252;ssen die Interessen der Bewohner hinter den Interessen einer einzelnen Person, die ohne Zweifel auch ein anderes Grundst&#252;ck kaufen k&#246;nnte, zur&#252;ckstehen.<br />
Warum werden Rettungsschirme f&#252;r Banken aufgestellt und ein kleiner Verwaltungsakt, der ein ganzes Haus und seine Bewohner retten k&#246;nnte, gegen die Privatinteressen einer Jette Joop, die damit noch nicht einmal obdachlos w&#228;re, sondern nur ihre kleine s&#252;&#223;e Laune nicht bek&#228;me, gerade an diesem Ort weitere Zelte aufzuschlagen, warum also wird die Rettung der Bewohner verhindert?</p>
<p>Mit den Prozessen von Gentrifizierung, Aufwertung und Verdr&#228;ngung m&#246;chten wir Sie in diesem Zusammenhang noch nicht einmal bel&#228;stigen, denn hier geht es um ein einzelnes Grundst&#252;ck und einen einfachen Verwaltungsakt, den Sie &#8211; als politischer Chef des Liegenschaftsfonds &#8211; regeln k&#246;nnten.</p>
<p>Vielleicht ist der ganze Vorgang dann doch auch mehr als ein Verwaltungsakt, denn bei einer R&#228;umung wird es sicher zu mehr als nur zur Durchsetzung eines Verwaltungsaktes mit Polizeigewalt kommen. Die Interessen der Bewohner der Brunnenstra&#223;e 183 stehen stellvertretend f&#252;r die vieler Bewohner Berlins, denn Verdr&#228;ngung, Zwangsr&#228;umung und der soziale Abstieg, das Nicht-mehr-wohnen-und-leben-K&#246;nnen von dem Geld, das man entweder mit harter Arbeit verdient oder das einem nicht mehr zu verdienen erm&#246;glicht wird, weil immer mehr Menschen von bezahlter Arbeit ausgeschlossen werden, weil genau dar&#252;ber Gewinne erzielt werden k&#246;nnen; also diese Interessen der Bewohner sind zahlreich in Berlin. Die Banken, die sich auf zu erwartende Gewinne und Ertr&#228;ge zwar regelm&#228;&#223;ig verzocken, aber sich sicher sein k&#246;nnen, dann trotzdem durch einen Rettungsschirm aufgefangen zu werden, zocken lustig weiter und k&#246;nnen sich auch der Solidarit&#228;t ihrer Sorgen und &#196;ngste durch die Politik sicher sein. Vers&#252;&#223;t wird den Bankern und ihren Frauen das Leben mit einer Mode z.B. von Jette Joop.</p>
<p>Und da k&#246;nnen Sie sich ganz sicher sein, dass immer mehr Bewohner von Berlin nicht ganz einsehen, warum ihre Sorgen und &#196;ngste, weder ein neues Kleid sich leisten zu k&#246;nnen noch ihre Wohnung behalten zu d&#252;rfen, da immer wieder neue Investoren, Immobilienfonds und Privateigent&#252;mer glauben, sie m&#252;ssten genau aus diesem Grundst&#252;ck und ihrer Wohnung mehr Gewinn herausziehen, warum also ihre Sorgen und ihr Interesse als Bewohner nicht ernstgenommen werden. Immer mehr Bewohner sind dar&#252;ber w&#252;tend.  Aber „Wir bleiben alle“. Darum k&#246;nnen Sie sich sicher sein, dass eine R&#228;umung hier in Berlin viele Solidarit&#228;tsbekundungen haben wird. Wir wollen Ihnen jetzt nicht Angst machen und &#252;berhaupt wollten wir eigentlich nicht &#252;ber Gentrifizierung reden, aber angesichts der Bilder vom 1. Mai und der aktuellen Stunde im Bundestag machen auch wir uns Sorgen, wie man diese Gewalt verhindern kann und da kommen wir zum Ausgangspunkt unseres Anliegens zur&#252;ck:</p>
<p>Im Fall der Brunnenstra&#223;e 183 gibt es eine Antwort. Geben Sie Herrn Kronawitter das Grundst&#252;ck in der Ackerstra&#223;e, Sie sind der politische Chef des Liegenschaftsfonds, Sie k&#246;nnen das und werden dabei die Unterst&#252;tzung der Politiker des Bezirkes Mitte genie&#223;en!<br />
Retten Sie die Bewohner der Brunnenstra&#223;e 183 und vielleicht gelingt es Ihnen auch, der s&#252;&#223;en Jette Joop ihr Fabel f&#252;r genau dieses Grundst&#252;ck auszureden und ihr eines der zahlreichen anderen Grundst&#252;cke aus dem Liegenschaftsfonds schmackhaft zu machen.</p>
<p>Wir hoffen auf eine positive Antwort, d.h. eigentlich nur auf Ihre Kenntnisnahme unserer Antwort und ein positives Feedback von Ihnen.</p>
<p>Willkommen in Berlin, wir sind schon alle da und haben vor, zu bleiben. Und wir warten mit Einigen vor Ihrer T&#252;r auf eine Antwort.</p>
<p><em>Ihre WBA Consulting</em></p>
<p>Gern geben wir Ihnen auch zu anderen Fragen und Projekten demn&#228;chst konkrete Antworten.</p>
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		<title>Vereint Bleiben Wir</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 15:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abriss Ghost</dc:creator>
				<category><![CDATA[NoGoArea/WirBleibenAlle]]></category>

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		<description><![CDATA[Samstag, 15 Uhr &#8211; Hermannplatz Das Konzept // Der Aufruf  &#8211; als Video &#8211; : United we stay &#8211; Kollektiv Offensiv Subversiv Berlin Anfang 2009: Die Gentrifizierung ist im vollen Gange. Wo Anfang der 90er Jahre noch &#252;ber 100 besetzte H&#228;user waren sind nur noch wenige selbstverwaltete Wohn- und Kulturprojekte &#252;brig geblieben. Doch auch sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="united we stay" href="http://unitedwestay.noblogs.org"><img class="alignnone size-full wp-image-983" title="united_we_stay" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/united_we_stay.gif" alt="united we stay" width="100" height="100" /> </a><a title="united we stay" href="http://unitedwestay.noblogs.org"><img class="alignnone size-full wp-image-983" title="united_we_stay" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/united_we_stay.gif" alt="united we stay" width="100" height="100" /></a><a title="united we stay" href="http://unitedwestay.noblogs.org"> <img class="alignnone size-full wp-image-983" title="united_we_stay" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/united_we_stay.gif" alt="united we stay" width="100" height="100" /> </a><a title="united we stay" href="http://unitedwestay.noblogs.org"><img class="alignnone size-full wp-image-983" title="united_we_stay" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/united_we_stay.gif" alt="united we stay" width="100" height="100" /></a><a title="united we stay" href="http://unitedwestay.noblogs.org"> <img class="alignnone size-full wp-image-983" title="united_we_stay" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/united_we_stay.gif" alt="united we stay" width="100" height="100" /></a><a title="united we stay" href="http://unitedwestay.noblogs.org"> </a></p>
<p><em>Samstag, 15 Uhr &#8211; Hermannplatz</em></p>
<p><a title="united we stay" href="http://unitedwestay.noblogs.org/post/2009/01/16/demokonzept">Das Konzept</a> // Der Aufruf  &#8211; <a title="united we stay" href="http://www.youtube.com/watch?v=nb9CkxEIZKY">als Video</a> &#8211; :</p>
<p><strong>United we stay &#8211; Kollektiv Offensiv Subversiv</strong></p>
<p>Berlin Anfang 2009: Die Gentrifizierung ist im vollen Gange. Wo Anfang der 90er Jahre noch &#252;ber 100 besetzte H&#228;user waren sind nur noch wenige selbstverwaltete Wohn- und Kulturprojekte &#252;brig geblieben. Doch auch sie sollen dem Hochglanzsanierungsprogramm weichen. Derzeit bedroht sind ca. zehn Projekte in Berlin.</p>
<p>Gentrifizierung ist ein Prozess, der nicht nur diese angreift, sondern auch breite Teile der Bev&#246;lkerung aus ihren Vierteln und ihrem sozialen Umfeld vertreibt. Eben genau jene, die es sich nicht leisten k&#246;nnen/wollen ins sch&#246;ne und reiche Innenstadtbild des neoliberalen Kapitalismus zu passen. In Berlin und &#252;berall.</p>
<p>Wir wollen dem entschieden und kraftvoll etwas entgegensetzen. Wir werden uns nicht ohne Widerstand verdr&#228;ngen lassen. So vielf&#228;ltig wie unsere H&#228;user, Wagenpl&#228;tze und die betroffenen Menschen sind, so bunt und laut wollen wir gemeinsam auf die Stra&#223;e gehen und fordern:</p>
<p>- Eine politische L&#246;sung f&#252;r ALLE Hausprojekte und Wagenpl&#228;tze.</p>
<p>- Konkrete L&#246;sungen f&#252;r die akut bedrohten Projekte. Jetzt sofort!</p>
<p>- Schluss mit der neoliberalen Stadtumstrukturierung. Die Stadt geh&#246;rt allen! Berlin bleibt bunt, politisch, solidarisch, kreativ, unkontrollierbar, lebendig, vielf&#228;ltig, rebellisch und, vor allem, f&#252;r alle bezahlbar.</p>
<p><strong>United we stay &#8211; Kollektiv Offensiv Subversiv</strong></p>
<p><em> <a title="Wir bleiben alle!" href="http://wba.blogsport.de">Wir bleiben alle</a> &#8211; gemeinsam und solidarisch gegen den Ausverkauf unserer Freir&#228;ume, f&#252;r emanzipatorische Projekte und unkommerzielle Kultur. Stadtumstrukturierung selber gestalten!</em></p>
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		<title>Planwerk return?</title>
		<link>http://www.abriss-berlin.de/blog/2009/02/16/planwerk-return/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 20:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Osthexe</dc:creator>
				<category><![CDATA[NoGoArea/WirBleibenAlle]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt als Beute]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 10 Jahren verabschiedete der Senat das sogenannte Planwerk. Das war ein Plan, der Investoren zeigte, wo man bauen kann. Die bauten trotzdem, wo sie wollten. Das Planwerk wurde hei&#223; und innig diskutiert, musste doch in Berlin auch im Wettstreit des St&#228;dtebaus gekl&#228;rt werden, wer nun der Gewinner nach dem Mauerfall sei. Und so stritten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 10 Jahren verabschiedete der Senat das sogenannte Planwerk. Das war ein Plan, der Investoren zeigte, wo man bauen kann. Die bauten trotzdem, wo sie wollten.</p>
<p>Das Planwerk wurde hei&#223; und innig diskutiert, musste doch in Berlin auch im Wettstreit des St&#228;dtebaus gekl&#228;rt werden, wer nun der Gewinner nach dem Mauerfall sei. Und so stritten die historische Stadt gegen die Ostmoderne. Sie stritten nicht nur um die klare Linie oder den spontanen Stra&#223;enverlauf in menschlicher Dimension, nein sie stritten auch um die Frage, ob man in der Stadtmitte auch in Zukunft noch wohnen darf. Und nicht nur ob, sondern auch WER? „Der Gipfel des Kalten Krieges“ damals war die &#220;berschrift eines Artikels in der „Zeit“, dem gutb&#252;rgerlich, scheinbar emanzipierten Kleinb&#252;rgertum „Die Vogelspinne auf der Sahnetorte“. Und wer war wohl die Vogelspinne und wer die Sahnetorte? Richtig, die Sahnetorte waren die sogenannten Urbaniten (Danke, Peter, f&#252;r „urbane Nieten“) und die Vogelspinne, dieser n&#246;rgelnde Mittebewohner der sozialistischen Platte, der einfach nicht einsehen wollte, als Verlierer der Geschichte nun die Mitte endlich frei zu machen. Diskutiert wurde &#252;brigens auf &#228;sthetischer Ebene: „Ist es nicht wirklich sch&#246;ner, in T&#252;bingen oder Heidelberg zu lustwandeln?“ Mensch, dann bleib doch in T&#252;bingen oder Heidelberg!</p>
<p>Nein, da verstand man keinen Spa&#223;! Moderne hin oder her, im Stadtf&#252;hrer die Bruno–Taut-Siedlung feiern, aber die Idee der Moderne nach zweckm&#228;&#223;igem Massenwohnungsbau f&#252;r jedermann und deren Verwirklichung im Ostteil Berlins, nein Danke.</p>
<p>Nat&#252;rlich gab es auch die materielle Seite der Verwertung an Grund und Boden in der Stadt. Nachdem im Gro&#223;stadtwahn vor Allem die Baubranche nicht kleckerte, sondern klotzte und gierig nach immer neuen Baufl&#228;chen gierte, kam nach der Entwicklung und Bebauung des Stadtrandes mit schnuckeligen kleinen Einfamilienh&#228;usern nun die „Renaissance der Stadt“.</p>
<p>Gestern wurde Bilanz gezogen, in der Hoffnung, das Planwerk wiederzubeleben. Die Ernte ist d&#252;rftig und in der Schublade „Tat doch gar nicht weh“. Einen Tagesausflug ist es jedenfalls nicht, sondern nur mal ein Blick zwischen Mitte und Kreuzberg, dort wo die Stadt eh jede Orientierung verloren hat. Am Friedrichswerder wurden „Townh&#228;user“ gebaut. Man stritt sich, ob dort 150 oder 500 Bewohner siedeln. Von au&#223;en betrachtet eher 23, die alle noch eine Villa au&#223;erhalb haben. Unweit davon fehlt das Ahornblatt, das „identit&#228;tsstiftende Denkmal der Fischerinsel“, ja aber ist ja nicht mehr da, kann also auch keine Identit&#228;t stiften. Jetzt reibt sich dort die Traufh&#246;he der Gr&#252;nderzeit an dem Hochhaus der Moderne, oder B&#252;ro und Hotel am Wohnen in der Stadtmitte – Stadt sieht irgendwie anders aus. Und daf&#252;r der jahrelange erbitterte Streit der intellektuellen und politischen Eliten?</p>
<p>In Mitte wohnt man jedenfalls kreativ und preiswert. Und um die wissensbasierte, kreative Klasse geht es in der Gegenwart. Im Wettstreit der Metropolen wollen wir f&#252;r diese Leute die arme Stadt so sexy machen, dass sie auf dem Tempelhof Brot und Rosen finden.</p>
<p>Ach ja, London macht es &#252;brigens vor, Orte benennen, wo gebaut werden soll und an den sozialen Brennpunkten IDEASTORES bauen, eine Mischung aus Bibliothek, Volkshochschule und Jobcenter.<br />
Mein Haus, mietermodernisiert in den 90ern und mit Mietobergrenzen im Sanierungsrecht bis heute gesichert, wird &#252;brigens f&#252;r 3 Mio verkauft, plus Sanierungsbedarf kalkuliert man mit Mieten von 16 Euro.</p>
<p>Und wie ging nun die Bilanz des Planwerkes aus? Wie geht&#8217;s weiter in dieser Stadt?<br />
Keine Ahnung, konnte nicht bis zum Schluss bleiben, wollte lieber zur Kampagne „Wir bleiben alle“.</p>
<p><em>Karin Baumert</em></p>
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		<title>Die DIE LINKE will Wagenburg abh&#228;ngen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 18:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abriss Ghost</dc:creator>
				<category><![CDATA[NoGoArea/WirBleibenAlle]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Laster &#38; H&#228;ngerburg ist bedroht. Ein Antrag der Partei DIE LINKE in Friedrichshain-Kreuzberg sieht vor,  den Platz in der Revaler Stra&#223;e k&#252;nftig als Sportplatz zu nutzen. F&#252;r das Jahr 2012 soll jetzt ein Investitionsplan festgesetzt werden. Dies w&#252;rde den Wagenplatz vertreiben. Der Antrag soll am Mittwoch, den 18.02., im Stadtplanungsausschuss des Bezirksparlaments eingebracht werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="Laster &amp; H&#228;ngerburg" href="http://www.lasterundhaengerburg.de">Laster &amp; H&#228;ngerburg</a> ist bedroht. Ein Antrag der Partei DIE LINKE in Friedrichshain-Kreuzberg sieht vor,  den Platz in der Revaler Stra&#223;e k&#252;nftig als Sportplatz zu nutzen. F&#252;r das Jahr 2012 soll jetzt ein Investitionsplan festgesetzt werden. Dies w&#252;rde den Wagenplatz vertreiben.</p>
<p>Der Antrag soll am Mittwoch, den 18.02., im Stadtplanungsausschuss des Bezirksparlaments eingebracht werden, am 25. Februar soll dann in der BVV dar&#252;ber entschieden werden.</p>
<p><a href="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/laster-hanger.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-990" title="laster-hanger" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/laster-hanger.jpg" alt="Laster &amp; H&#228;nger" width="300" height="208" /></a> <em>Laster &amp; H&#228;nger</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wen interessieren eigentlich CarLofts?</title>
		<link>http://www.abriss-berlin.de/blog/2008/12/01/wen-interessieren-eigentlich-carlofts/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 17:53:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ostprinzessin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing in the Street]]></category>
		<category><![CDATA[Mediaspree versenken]]></category>
		<category><![CDATA[NoGoArea/WirBleibenAlle]]></category>

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		<description><![CDATA[Die sogenannten CarLofts in Kreuzbergs Reichenberger Stra&#223;e sind ein Kristallisationspunkt der Auseinandersetzung &#252;ber Aufwertung, Verdr&#228;ngung und steigende Mieten. „Zusammen mit Professor Zec fahren wir im Auto einen Car Lift hoch und genie&#223;en die tollen Ausblicke aus den Lofts &#252;ber Berlin.“ Aber zun&#228;chst wollen wir noch auf dem Boden bleiben, auf der Stra&#223;e vielmehr: Am Samstag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die sogenannten <a title="CarLoft" href="http://www.carloft.de/v0/htdocs/index.php">CarLofts in Kreuzbergs Reichenberger Stra&#223;e</a> sind ein Kristallisationspunkt der Auseinandersetzung &#252;ber Aufwertung, Verdr&#228;ngung und steigende Mieten. <em>„Zusammen mit Professor Zec fahren wir im Auto einen Car Lift hoch und genie&#223;en die tollen Ausblicke aus den Lofts &#252;ber Berlin.“</em></p>
<p>Aber zun&#228;chst wollen wir noch auf dem Boden bleiben, auf der Stra&#223;e vielmehr:<br />
Am Samstag <a title="Indymedia: Demo gegen steigende Mieten" href="http://de.indymedia.org/2008/11/234300.shtml">demonstrierten in einem bunten Protestzug</a> &#252;ber 1.000 Menschen gegen diese Entwicklung. Auch die Abendschau <a title="rbb-Abendschau" href="http://www.rbb-online.de/_/abendschau/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_mini_8285388.html">berichtete</a> &#8211; kurz. Unter den (vor&#252;bergehend) Demonstrierenden fand sich Bezirksb&#252;rgermeister Franz Schulz, der sich &#8211; raffiniert wie so oft &#8211; an die Spitze der <a title="Spreepirat_innen" href="http://www.kreuzberg-info.de/pirati">von unten organisierten</a> Bewegung setzte und im Vorfeld einen <a title="Offener Brief an den Senat, Franz Schulz" href="http://www2.frieke.de/uploads/offener_brief_an_den_senat.pdf">Offenen Brief</a> an den Berliner Senat formulierte, in welchem er den Bef&#252;rchtungen der Demonstrierenden Recht gibt und u.a. neue Obergrenzen bei Mieterh&#246;hungen einfordert. Das <a title="Berliner Morgenpost" href="http://www.morgenpost.de/berlin/article988791/Bezirksbuergermeister_will_Mieten_deckeln.html">Medienecho</a> hierf&#252;r war &#252;berall in der Stadt vernehmbar. Geradezu paradox aber mutet es an, dass Schulz auf der anderen Seite immer noch einer der Hauptverfechter der Mediaspree-Planungen ist und nicht nur offen Politik gegen die alternativen, linken und autonomen Bewegungen betreibt, sondern auch gegen die erfolgreichen <em>B&#252;rgerbegehren</em> <a title="Mediaspree Versenken" href="http://www.ms-versenken.org">Spreeufer f&#252;r Alle </a>und  <a title="IZB - Initiative Zukunft Bethanien" href="http://bethanien.info">Bethanien f&#252;r Alle</a>, welche er und seine gr&#252;ne Fraktion &#8211; in freundlicher Kooperation mit der „Die Linke“ und der SPD &#8211; stets mit Inbrunst torpedieren und auszuman&#246;vrieren suchen. Mittlerweile nehmen die „Gr&#252;nen“ neben dem Slogan „Spreeufer f&#252;r Alle“ auch eine gewisse Deutungshoheit f&#252;r sich in Anspruch, w&#228;hrend die im <a title="87 % pulverisieren Potsdamer-Pl&#228;tze-Pl&#228;ne" href="http://abriss-berlin.de/blog/2008/07/14/87-pulverisieren-potsdamer-platze-plane"><em>B&#252;rgerentscheid</em></a> erfolgreichen &#8211; aber unerf&#252;llten &#8211; Forderungen der Initiative im <a title="Sonderausschuss" href="http://www.sonderausschuss.de">Sonderausschuss</a> zurechtgestutzt werden sollen. W&#228;hrend die „Die Linke“ weitestgehend abtaucht und die SPD weiter Politik f&#252;r exklusives Wohnen betreibt, streuen die „Gr&#252;nen“ mittels sogenannter <a title="Spree-Infos" href="http://www.frieke.de/themen/spreeufer/index.html">Spree-Infos</a> ihrer &#8211; hoffentlich nicht allzu blau&#228;ugigen &#8211; Klientel geflissentlich Sand in die Augen. Wahrheitsgehalt: Gering.</p>
<p>Dies ist der frustrierende, Wut bef&#246;rdernde Rahmen, in dem nun auch der direkte Protest gegen steigende Mieten und die Verdr&#228;ngung &#228;rmerer Bev&#246;lkerungsteile heranw&#228;chst. Immer mehr Menschen in Kreuzberg und anderen innenstadtnahen Bezirken k&#246;nnen sich ihre Wohnung  nicht mehr leisten und m&#252;ssen wegziehen. <em>„Anders steht es da um <a title="Professor f&#252;r Wirtschaftskommunikation an der FHTW" href="http://wiko.fhtw-berlin.de/index.php?item=item3&amp;sub_item=sub_item3.1">Professor Peter Zec</a> und seine Familie. Denn Geld spielt keine Rolle. Erst vor kurzem hat die Familie entschlossen, ihren neuen Wohnsitz nach Berlin zu verlagern. Bei der Wohnungssuche legen Peter Zec und seine Frau Jana vor allem Wert darauf, eine Wohnung nach den eigenen individuellen Vorstellungen und W&#252;nschen gestalten zu k&#246;nnen. Doch auch dies ist nicht so einfach.“</em></p>
<p><strong>Wer sind eigentlich die Menschen, die in ein CarLoft ziehen m&#246;chten?</strong></p>
<p>W&#228;hrend „Linke“ und „Gr&#252;ne“ in Bezirk und Senat &#8211; gegen die interessen der eigenen Klientel (?) &#8211; die Hand &#252;ber Wohnprojekte dieser Couleur halten, denken die potentiellen K&#228;ufer l&#228;ngst &#252;ber die Ver&#228;nderung der Umgebung ihrer k&#252;nftigen Heimstatt nach. &#220;ber einen von ihnen bin ich zuf&#228;llig beim Zappen gestolpert: <a title="red dot online: Vita Professor Dr. Peter Zec" href="http://de.red-dot.org/1555.html">Peter Zec</a>, Professor f&#252;r Wirtschaftskommunikation und Initiator des <a title="red dot online. design portal" href="http://de.red-dot.org/design.html">red hot design award</a>. F&#252;r viele Menschen, die sich ihre Wohnung nicht mehr leisten k&#246;nnen, ger&#228;t der Kampf ums Bleibend&#252;rfen und die oftmals darauffolgende Wohnungssuche zum bitteren Abenteuer, f&#252;r Menschen wie Peter Zec jedoch ist das „Abenteuer Wohnungssuche“ ein solch heiteres, dass sie es stolz  <a title="Abenteuer Wohnungssuche" href="http://www.sat1.de/ratgeber_magazine/24stunden/themenarchiv/content/36236/">von einem TV-Magazin dokumentieren</a> lassen: W&#228;hrend seine Gattin die Vorz&#252;ge des CarLofts f&#252;r die Sicherheit ihrer Kinder beim Einsteigen in das familieneigene Luxusauto preist, spricht Peter Zec von der (vermutlichen) Notwendigkeit, die Karosse besser nicht an der Stra&#223;e zu parken. Und w&#228;hrend ein Blick auf den Fernsehturm f&#252;r ihn in jedem Fall zum Wohnkomfort dazugeh&#246;rt, kommen im Angesichte schmuckloser Fassaden in der Nachbarschaft einige Zweifel auf: Das sei ja „richtig Berlin“. Selbtredend zweifelt er nicht an der Richtigkeit seines eigenen Begehrs, sondern an der jener wild-verlottert wohnenden Kreuzberger, deren Nachbar er k&#252;nftig sein w&#252;rde. Daher regt er an, mit den Hausbesitzern zu reden, damit diese doch bitte ihre Fassaden aufh&#252;bschen m&#246;gen. Schlie&#223;lich m&#252;ssten sie ja ein Einsehen haben und sich den „neuen Gegebenheiten anpassen“.</p>
<p>Etwa 1.000 Menschen standen am Samstag &#8211; nebst 4 von <a title="Abriss Activists" href="http://www.abrissberlin.de/abrissteam">uns</a> &#8211; etwa 100 Meter von den CarLofts, die durch Hundertschaften der Polizei abgeschirmt wurden, entfernt und sie alle schienen zu meinen: Wir haben kein Einsehen und wir wollen uns nicht anpassen!</p>
<p><em>Ostprinzessin</em></p>
<p><em></em>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2008/12/01/wen-interessieren-eigentlich-carlofts/transparent-oranienstrase/' title='transparent-oranienstrase'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/transparent-oranienstrase-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Transparent Oranienstraße" title="transparent-oranienstrase" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2008/12/01/wen-interessieren-eigentlich-carlofts/demonstrationszug-oranienstrase/' title='demonstrationszug-oranienstrase'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/demonstrationszug-oranienstrase-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Demonstrationszug Oranienstraße" title="demonstrationszug-oranienstrase" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2008/12/01/wen-interessieren-eigentlich-carlofts/demonstrantin-mit-haus-auf-dem-kopf/' title='demonstrantin-mit-haus-auf-dem-kopf'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/demonstrantin-mit-haus-auf-dem-kopf-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Demonstrantin mit (brennendem) Haus auf dem Kopf" title="demonstrantin-mit-haus-auf-dem-kopf" /></a>
<a href='http://www.abriss-berlin.de/blog/2008/12/01/wen-interessieren-eigentlich-carlofts/wildwachsender-protest-in-kreuzberg/' title='wildwachsender-protest-in-kreuzberg'><img width="150" height="150" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/wildwachsender-protest-in-kreuzberg-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Wildwachsender Protest in Kreuzberg" title="wildwachsender-protest-in-kreuzberg" /></a>
</p>
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		<title>Was die O2 World f&#252;r Spreeb&#228;rchen bedeutet</title>
		<link>http://www.abriss-berlin.de/blog/2008/09/08/was-die-o2-world-bedeutet/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 15:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Abriss Ghost</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mediaspree versenken]]></category>
		<category><![CDATA[NoGoArea/WirBleibenAlle]]></category>

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		<description><![CDATA[Widerstand: Nicht ohne mein Abendkleid Anl&#228;sslich der Er&#246;ffnung der O2-Halle des reaktion&#228;ren und homophoben Investors Philip F. Anschutz laden wir Sie und ihre Freundinnen und Freunde herzlich zur Er&#246;ffnungs-Demo ein. Die Demonstration beginnt um 17.30 Uhr am Kottbusser Tor in Kreuzberg und endet in der N&#228;he der O2-Halle. Der verbleibende Abend steht Ihnen zur kreativen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Widerstand: Nicht ohne mein Abendkleid</em></strong></p>
<p>Anl&#228;sslich der Er&#246;ffnung der O2-Halle des reaktion&#228;ren und homophoben Investors Philip F. Anschutz laden wir Sie und ihre Freundinnen und Freunde herzlich zur Er&#246;ffnungs-Demo ein. Die Demonstration beginnt um <strong>17.30 Uhr am Kottbusser Tor</strong> in Kreuzberg und endet in der N&#228;he der O2-Halle. Der verbleibende Abend steht Ihnen zur kreativen Freizeitgestaltung offen. Um angemessene Abendgarderobe wird gebeten.</p>
<p>Am 10. September ist es soweit: Die Anschutz-Halle am Spreeufer, auch „O2 World“ genannt, &#246;ffnet ihre Tore im Rahmen der feierlichen Er&#246;ffnung – allerdings nur f&#252;r geladene G&#228;ste. Die Anschutz-Halle ist dabei nur das Herzst&#252;ck eines weit gr&#246;&#223;eren Projekts. Dem Unternehmen Anschutz geh&#246;rt zwischen Ostbahnhof und Warschauer Stra&#223;e eine 20 Hektar gro&#223;e Fl&#228;che. Das ist doppelt so viel wie bei den B&#252;ro- und Shoppingpal&#228;sten am Potsdamer Platz. Auf dieser Fl&#228;che soll in naher Zukunft um die Halle herum ein sogenanntes Entertainment-Viertel hochgezogen werden: Kinos, Restaurants, Einkaufszentren, Hotels. Was hier vermarktet wird, sind Events. Die von der Arbeit ausgepowerten Menschen d&#252;rfen sich ab und an einmal in den Tempeln der Neuzeit von raffinierten B&#252;hnenshows erschlagen lassen. Und da ist es egal, ob die Toten Hosen ihre Fans sich wild f&#252;hlen lassen oder der Dalai Lama den Menschen das Gl&#252;ck auf Erden verspricht. Ablenkung und den Luxus, nicht mehr an den Alltag denken zu m&#252;ssen, verspricht Beides – vorausgesetzt, es ist genug Geld f&#252;rs Ticket &#252;brig.</p>
<p>Doch was so ein gro&#223;er Klotz von Halle ist, der hat auch seine Schattenseiten. Und was f&#252;r welche! Von Billigjobs &#252;ber die Verschleuderung st&#228;dtischer Gelder bis zur Unterst&#252;tzung aggressiver rechter Gruppen, vom Vorantreiben von Aufwertung und Verdr&#228;ngung in den benachbarten Kiezen bis zur Durchkommerzialisierung unserer Stadtr&#228;ume.</p>
<p><em>Sooo viele Arbeitspl&#228;tze&#8230;</em></p>
<p>Um Geld f&#252;r den Eintritt in dieses wahre (Entertainment-) Paradies auf Erden zu bekommen, muss der Mensch arbeiten. Deswegen ist es ein beliebtes Argument f&#252;r die O2-Arena, dass sie Arbeitspl&#228;tze schaffe. Denn in unserer Gesellschaft gibt es ja nichts Wichtigeres als Arbeit. Und da Arbeit ideologisch als Selbstzweck und nicht als im Kapitalismus notwendiges &#220;bel verkauft wird, fragt auch niemand, was das f&#252;r Arbeitspl&#228;tze sind, die da geschaffen werden. Und f&#252;r die Menschen, die nicht vom Arbeitsethos ergriffen sind, gibt es ja den Hartz-IV-Apparat, der die Menschen zur Aufnahme miesester Jobs n&#246;tigt. So ist es kein Wunder, dass es in der O2-Arena haupts&#228;chlich Billigjobs geben wird. Doch sollen die zahlenden G&#228;ste nichts davon mitbekommen, wie sich die Angestellten angesichts ihrer schlechten Arbeitsverh&#228;ltnisse f&#252;hlen. Sie werden zur Teilnahme an sogenannten „L&#228;chel-Kursen“ gezwungen, damit sie stets ein sonniges L&#228;cheln auf den Lippen tragen und durch „Servicebereitschaft“ zum Wohlbefinden der profitbringenden Kundinnen und Kunden von Anschutz &amp; Co beitragen.</p>
<p><em><strong>Denn das Wichtigste ist, den Schein aufrecht zu erhalten, dass alles in Ordnung ist. Die Spa&#223;fabrik soll keinen Kratzer bekommen.</strong> <strong>Unsere Aufgabe ist es nun, f&#252;r diese Kratzer zu sorgen, die heile Scheinwelt aufzubrechen, um die Hoffnung auf das ganz Andere zu wecken.</strong></em></p>
<p><em>Die Halle und die Stadt</em></p>
<p>Das ganze Ding unterst&#252;tzt dann auch eine Tendenz der Aufwertung und Mietsteigerung in den Kiezen, kurz „Gentrification“ genannt. Die Investoren investieren, die H&#228;user werden modernisiert, die Viertel aufgeschickt. Wer es sich leisten kann, zieht in die Innenstadt bzw. die angesagten Kieze, treibt dabei die Mieten hoch. Viele sto&#223;en nach und nach ans Ende ihrer finanziellen Fahnenstange und werden an den Stadtrand verdr&#228;ngt, w&#228;hrend die Stadt in eine sterile Konsumlandschaft umgebaut wird. Die Errichtung des Prunkbunkers „O2-World“ und die von Anschutz schon geplanten weiteren Bauabschnitte des Urban Entertainment Centers sind Zeichen und Motor der Gentrification im Bereich Friedrichshain-Kreuzberg.</p>
<p><em>Anschutz, der christliche Fundamentalist</em></p>
<p>Die neue Halle hei&#223;t zwar „O2-World“, geh&#246;rt aber der Anschutz Entertainment Group (AEG). O2 hat nur die Namensrechte an der Halle erworben. AEG ist eine Tochtergesellschaft des gigantischen Konzerns Anschutz Corporation, der vor Allem durch Gewinne aus dem &#214;l- und Gasgesch&#228;ft gro&#223; geworden ist, aber auch auf vielen anderen Feldern, etwa in der Telekommunikation und der Unterhaltungsindustrie, aktiv ist. Der AEG geh&#246;rt die Eishockeymannschaft Berliner Eisb&#228;ren genauso wie viele Fu&#223;ball- und Basketballteams, Zeitungen und eine Filmproduktionsgesellschaft. Die AEG betreibt weltweit Megahallen und &#252;ber 6.000 Kinos.</p>
<p>Chef des Ganzen ist Philip Anschutz. Sein Verm&#246;gen wurde im Jahr 1999 auf 16 Milliarden Euro gesch&#228;tzt. Dabei ist Philip Anschutz erkl&#228;rter F&#246;rderer rechtskonservativer Gruppen und Bewegungen in den USA. Das „Manager-Magazin“ attestiert ihm den „politischen Gleichschritt mit dem US-Pr&#228;sidenten Bush“ und berichtet &#252;ber die Anschutz-Unterst&#252;tzung f&#252;r die Wahlkampagne eines Abgeordneten, der daf&#252;r pl&#228;dierte, „Kriminelle &#246;ffentlich auf Stra&#223;en aufzuh&#228;ngen“. Ein nicht unwichtiger Teil der Profite von Anschutz flie&#223;t in die Unterst&#252;tzung von Gruppen, die gegen die rechtliche Gleichstellung von Lesben und Schwulen k&#228;mpfen. So unterst&#252;tzt Philip Anschutz etwa die Gruppe „Colorado for Family Values“, welche als eine der extremsten homosexuellenfeindlichen Gruppen der USA u.a. die These vertritt, Homosexualit&#228;t f&#252;hre direkt zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder (P&#228;dophilie).</p>
<p>Seine Weltsicht versucht Philip Anschutz nicht nur durch das Sponsoring entsprechender Gruppen durchzusetzen, sondern auch durch die ihm geh&#246;renden Tageszeitungen und Filmproduktionen. Jede Eintrittskarte in die Anschutz-Halle bedeutet Profit f&#252;r Anschutz und tr&#228;gt damit direkt<br />
zur Finanzierung homosexuellenfeindlicher Propaganda bei. In London f&#252;hrten die Verbindungen von Anschutz ins rechtsreligi&#246;se Milieu zu einem Boykottaufruf von schwulen- und lesbenpolitischen B&#252;rgerrechtsgruppen gegen die dort von Anschutz betriebene Megahalle „The Dome“ bzw. „The O2“.</p>
<p><em>Private Gewinne, &#246;ffentliche Verluste</em></p>
<p>Philip Anschutz‘ Unterst&#252;tzung f&#252;r die Diskriminierung von Lesben und Schwulen hat Berlins regierenden B&#252;rgermeister Wowereit nicht davon abgehalten, extra in die USA zu fliegen, um Anschutz als Investor f&#252;r Berlin zu gewinnen. Und sie h&#228;lt auch die Stadt Berlin und den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg nicht davon ab, die Gesch&#228;fte von Anschutz mit Millionensummen zu f&#246;rdern. <em><strong>So sieht verzweifelte, hoffnungs- und perspektivlose Politik aus.</strong></em> Die St&#228;dte m&#252;ssen heutzutage zuallererst attraktiv und auf Investitionen ausgerichtet sein, der Rest muss sich unterordnen. Folge der lokalpolitischen Unterst&#252;tzung f&#252;r Anschutz ist, dass die st&#228;dtischen Hallen Velodrom und Max-Schmeling-Halle nun mit noch h&#246;heren Summen &#246;ffentlicher Gelder bezuschusst werden. Denn f&#252;r die „O2-World“ wurde die Basketballmannschaft Alba Berlin abgeworben und viele Konzerte und Veranstaltungen werden von nun an ebenfalls dort laufen. Die st&#228;dtischen Hallen werden dagegen unausgelastet sein und gr&#246;&#223;ere Verluste einspielen. F&#252;r die Jahre 2008 bis 2015 werden bereits Zusch&#252;sse in H&#246;he von zusammen 123,4 Millionen Euro garantiert. Demn&#228;chst soll &#252;ber weitere Summen verhandelt werden.</p>
<p>Was diese Mischung aus direkten Subventionen und st&#228;dtischen Verlusten f&#252;r Berlin bedeutet, liegt auf der Hand. In Zeiten leerer Kassen und einer auf ausgeglichene Haushalte orientierten Politik m&#252;ssen an anderer Stelle Leistungen gestrichen, Kosten gespart werden. Und w&#228;hrend Konzerne verh&#228;tschelt werden, wird dort gespart, wo das Kapital nichts zu verlieren hat: Bei der &#246;ffentlichen Infrastruktur wie etwa Bibliotheken und Schwimmb&#228;dern, wo st&#228;ndig die Preise erh&#246;ht und Zweigstellen gestrichen werden, beim &#246;ffentlichen Wohnungsbau, wo in den letzten Jahren tausende Wohnungen privatisiert wurden, beim &#246;ffentlichen Nahverkehr, der jedes Jahr teurer wird, bei den Schulen, wo die Klassen immer gr&#246;&#223;er werden usw.</p>
<p><em>Werbefl&#228;che statt Freiraum</em></p>
<p>In einer kapitalistischen Gesellschaft, die nur auf Profit und damit die Interessen von Wachstum und Investoren ausgerichtet ist, darf sich die Frage, ob eine Brachfl&#228;che nicht vielleicht ebenso ansehnlich und wertvoll ist wie eine klinisch reine, &#252;berwachte Luxusbetonw&#252;ste, nicht stellen. Jeder Widerstand gegen Kommerzialisierung wird als gef&#228;hrlich f&#252;r die Wirtschaft dargestellt. Gleichzeitig w&#228;chst das Gef&#252;hl der Ohnmacht bei den Anwohnerinnen und Anwohnern, die um ihre noch halbwegs bezahlbaren Wohnungen bangen. Es entsteht der Eindruck, dass der Prozess der Gentrification unaufhaltsam und nicht beeinflussbar ist, als quasi naturgesetzlicher Ablauf in jeder gro&#223;en Stadt. Aber dieser Prozess ist ein gesellschaftlicher und wie alle gesellschaftlichen, ist auch er durch Menschen ver&#228;nderbar. Aber nur wenn die betroffenen Menschen zusammenstehen und sich wehren, denn ansonsten werden die kapitalistischen Marktmechanismen mal wieder der Sieger sein.</p>
<p>Sieger waren sie auch, als sie die Anschutz-Halle gebaut haben. Offenbar v&#246;llig ohne Auflagen und mit vielen Ausnahmegenehmigungen (u.a. der Durchbruch der East-Side-Gallery und das Aufstellen der gigantischen Werbetafeln) wurde sie ohne &#246;ffentliche Diskussion in die Landschaft gesetzt. Das Vorhaben ist offenbar, dem gesamten Bereich zwischen Oberbaumbr&#252;cke und Ostbahnhof den Stempel „O2-World“ aufzudr&#252;cken. F&#252;rs Gesch&#228;ft von Anschutz ist es nat&#252;rlich optimal, gleich ein ganzes Stadtviertel als Werbeb&#252;hne benutzen zu k&#246;nnen. Vielleicht w&#252;rden die Menschen ohne die penetrante Werbung gar nicht auf die Idee kommen, ihr Geld f&#252;r teure Entertainment-Events auszugeben!? Nachdem f&#252;r uns Werbung in Fernsehen, Internet und Printmedien schon allt&#228;glich geworden ist, wird nun auch der st&#228;dtische Raum zunehmend aggressiv kommerzialisiert. Hier setzt die O2-World mit ihren gigantischen Werbebildschirmen neue Ma&#223;st&#228;be: Ihre flimmernde Gr&#246;&#223;e macht sie un&#252;bersehbar, ihre Werbebotschaften werden zu einem pr&#228;genden Teil des Stadtbildes.</p>
<p><em>Berlin bleibt Risikokapital</em></p>
<p>Und nun wird die Monsterhalle auch noch als Meilenstein eines weit gr&#246;&#223;eren Projekts gehandelt: Denn nicht nur f&#252;r die Fl&#228;chen um die Anschutz-Halle gibt es gro&#223;e Pl&#228;ne, sondern das ganze Spreeufer zwischen Jannowitzbr&#252;cke und Treptow soll zu einem riesigen B&#252;rokomplex namens MediaSpree umgebaut werden. Doch k&#246;nnen die Marketingstrategen von MediaSpree gerade nur froh &#252;ber den anstehenden Er&#246;ffnungszauber der „O2-World“, um von ihrer eigenen Misere abzulenken. Denn nie war MediaSpree so am Kippeln wie gerade jetzt: Die seit gut zwei Jahren stetig an Fahrt gewinnende Kampagne gegen MediaSpree ist so stark geworden, dass die Immobilienvertreter sich mittlerweile in R&#252;ckzugsgefechte verwickelt sehen. Sp&#228;testens der <em>B&#252;rgerentscheid</em> hat das Investitionsklima ordentlich verhagelt. „MediaSpree“, was eigentlich ein leuchtender Markenname h&#228;tte werden sollen, steht heute zuallererst f&#252;r fehlende &#246;ffentliche Legitimation und breiten Widerstand.</p>
<p>Und das soll auch so bleiben. Deswegen ist f&#252;r uns die Er&#246;ffnung der „O2-World“ nicht in erster Linie eine bittere Niederlage, sondern mal wieder ein willkommener Anlass und eine pr&#228;chtige B&#252;hne, um unseren berechtigten Widerstand auf die Stra&#223;e und vor‘s Buffet zu tragen. Und gleichzeitig eine gute Gelegenheit, an einem Kristallisationspunkt viele gesellschaftliche Probleme und Unversch&#228;mtheiten deutlich zu machen: Den Zusammenhang zwischen Stadtumstrukturierung und sozialer Ungerechtigkeit, zwischen der Durchsetzung von Kapitalinteressen und wachsenden gesellschaftlichen Ressentiments. Und: Konsequenter Widerstand kann neue Tendenzen setzen, kann Perspektiven er&#246;ffnen und die Schei&#223;e zur&#252;ckdr&#228;ngen. K&#228;mpfen wir gemeinsam gegen die „O2-World“ und das gro&#223;e Ganze, welches sie m&#246;glich gemacht hat. Nur so haben wir die M&#246;glichkeit, Einfluss auf unser Leben zur&#252;ckzugewinnen und den totalen Ausverkauf zu verhindern. – Our World is better than O2-World.</p>
<p><em>Nicht ohne mein Abendkleid</em></p>
<p>Die Er&#246;ffnung dieses Kotzbrockens von Halle betrifft viele Menschen. Daher denken wir, dass sich auch Alle eingeladen f&#252;hlen sollten. Neben &#228;u&#223;erst erw&#252;nschten dezentralen Aktivit&#228;ten jeglicher Art soll eine nette Massenperformance f&#252;r mehr Kratzer im Bild des Glamour-Ereignisses sorgen. Was nicht hei&#223;en soll, dass wir uns nicht schick machen w&#252;rden: Wir werden in (gern queerer) Abendgarderobe gen Zeremonie schreiten. Nach der gemeinsamen Ankunft vor der O2-Arena wollen wir Kontakt zu den anderen geladenen VIPs aufnehmen, uns mit ihnen vermengen, um schlie&#223;lich die Enteignung der Feier durch die massenhafte Teilnahme Aller zu zelebrieren.</p>
<p>Euer und Ihr</p>
<p><em>Spreeb&#228;rchen</em></p>
<p><a href="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/spreebarchen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-866" title="spreebarchen" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/spreebarchen.jpg" alt="Spreeb&#228;rchen" width="256" height="204" /></a></p>
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		<title>Nussbaumparkettlogen f&#252;r Alle!</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 23:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ostprinzessin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dancing in the Street]]></category>
		<category><![CDATA[Mediaspree versenken]]></category>
		<category><![CDATA[NoGoArea/WirBleibenAlle]]></category>

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		<description><![CDATA[Buggy und Bagger mitbringen! O2 World einrei&#223;en! willkommen hei&#223;en! - Prominente pers&#246;nlich begr&#252;&#223;en! Pr&#228;sente nicht vergessen! - Spa&#223;faktor: Hoch (f&#252;r die Einen); Spa&#223;faktor (f&#252;r die Anderen): Angemessen halten. - Dresscode: queer. Wir sind alle eingeladen! Mi. 10.09.08, 17.30 Uhr, vom Kottbusser Tor (Kreuzberg) zur O2 World Die O2 World wird er&#246;ffnet. Ihr Betrieb durch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/alle-eingeladen.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-863" title="alle-eingeladen" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/alle-eingeladen.gif" alt="Alle eingeladen" width="100" height="100" /></a></p>
<p><strong>Bugg</strong><strong>y und Bagger mitbringen! O2 World <span style="text-decoration: line-through;">einrei&#223;en!</span> willkommen hei&#223;en!</strong></p>
<p>- Prominente pers&#246;nlich begr&#252;&#223;en! Pr&#228;sente nicht vergessen!</p>
<p>- Spa&#223;faktor: Hoch (f&#252;r die Einen); Spa&#223;faktor (f&#252;r die Anderen): Angemessen halten.</p>
<p>- Dresscode: queer.</p>
<p><a href="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/wir-sind-alle-eingeladen.gif"><img class="alignnone size-medium wp-image-862" title="wir-sind-alle-eingeladen" src="http://www.abrissberlin.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/wir-sind-alle-eingeladen-300x200.gif" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Wir sind alle eingeladen!</p>
<p>Mi. 10.09.08, 17.30 Uhr, vom Kottbusser Tor (Kreuzberg) zur O2 World</p>
<p>Die O2 World wird er&#246;ffnet. Ihr Betrieb durch die Anschutz Entertainment Group bedeutet Profite f&#252;r rechtsklerikale Vereinigungen zur Finanzierung homosexuellenfeindlicher Gruppen, eine weitere Festivalisierung der Kultur, Verluste f&#252;r die &#246;ffentlich finanzierten, st&#228;dtischen Hallen, Umstrukturierung der angrenzenden, lebendigen Kieze von Kreuzberg und Friedrichshain, Arbeitspl&#228;tze mit Billiglohn und L&#228;chelkursen sowie blinkende Riesenwerbetafeln all&#252;berall &#8211; im Sonnenuntergang und in diversen Wohnungen.</p>
<p><em>Aus den Verlautbarungen zur Demonstration:</em></p>
<p>„Die Er&#246;ffnung betrifft viele Menschen, daher sollten sich auch alle eingeladen f&#252;hlen. Daher wird der Aufzug in (queerer) Abendgarderobe gen Zeremonie schreiten. Vor der O2-Halle kann sich mit den anderen VIPs vermengt werden, um schlie&#223;lich die Enteignung der Halle durch die massenhafte Teilnahme aller zu inszenieren. Alle, die nicht den Wunsch versp&#252;ren, mit schwulenfeindlichen Fundamentalisten und ihren Freund_innen am Buffet zu stehen, haben sicherlich auch vor der Halle genug Gelegenheit, den Abend (gerne bei dezentral vorbereiteten Aktivit&#228;ten) zu feiern.</p>
<p>Sollte die Berliner Polizei auf die Idee kommen, uns dadurch vom Spektakel fernzuhalten, dass sie auch Menschen in Anz&#252;gen und  Cocktailkleid kontrolliert, freuen wir uns jetzt schon dar&#252;ber, dass auch die geladene Pseudoprominenz mit den T&#252;cken des Sicherheitsstaats konfontiert wird.“</p>
<p><a title="MediaSpree versenken" href="http://www.ms-versenken.org">Mediaspree Versenken<br />
</a></p>
<p><a title="Wir bleiben alle!" href="http://wba.blogsport.de">Wir bleiben alle!</a><a title="MediaSpree versenken" href="http://www.ms-versenken.org"><br />
</a></p>
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